Defensivsorgen beim VfL: Wolfsburg beobachtet Norwegen-Talent

Mit 55 Gegentoren hat der VfL Wolfsburg nach dem 1. FC Heidenheim die meisten Treffer in der Bundesliga kassiert. Um für Verstärkung in der Abwehr zu sorgen, blicken die Wölfe nach Skandinavien. Henrik Falchener von Viking FK soll auf der Liste des VfL stehen.
Vom Umweg zum Meisterspieler
Wie das englische Portal „ontheminute.com“ berichtet, haben die Wolfsburger den 22-jährigen Innenverteidiger auf dem Zettel. Falchener stammt aus der Jugend des norwegischen Erstligisten Sandefjord, konnte sich dort als Talent allerdings nicht durchsetzen. Er machte den Umweg über die dritte und zweite Liga, bevor er 2025 zurück in die Eliteserien zu Viking FK wechselte. Mit dem Klub an der Westküste gewann er als Stammspieler die erste Meisterschaft seit 35 Jahren.
Falchener steht bei der Berateragentur „Nordic Sky“ unter Vertrag, die sich auf skandinavische Fußballer spezialisiert hat. Mit Mads Pedersen (FC Augsburg), Andreas Hanche-Olsen (FSV Mainz 05), Michal Karbownik (Hertha BSC) und Kasper Davidsen (Holstein Kiel) vertritt die Agentur auch vier Profis aus der Bundesliga beziehungsweise 2. Bundesliga. Der Weg nach Deutschland wäre also kein unbekannter.
Passt ins Profil des VfL Wolfsburg
Der Aufstieg von Henrik Falchener hat auch die Aufmerksamkeit englischer Klubs auf sich gezogen. Brentford, Ipswich Town, Middlesbrough und Sheffield United beobachten den ehemaligen norwegischen Jugendnationalspieler ebenfalls. Insbesondere Brentford könnte aufgrund seiner skandinavischen Verbindungen ein wahrscheinlicher Abnehmer sein.
Laut dem Bericht finden die Wölfe Gefallen am Profil von Falchener. Mit seiner Körpergröße von 1,94 Metern würde er gut in die bisherige Abwehrzentrale des VfL passen, die aus physisch starken Innenverteidigern besteht.
Die norwegische Liga beginnt erst am kommenden Wochenende und pausiert im Juni. Die Unterbrechung könnte ein passender Zeitpunkt für Falchener sein, sich bei einem möglichen Wechsel in seine neue Mannschaft zu integrieren. Ein Transfer ist jedoch auch vom möglichen Abstieg der Wölfe abhängig.



