VfL Wolfsburg

Joker Didavi schießt Wolfsburg zum Sieg

Der zur Halbzeit eingewechselte Daniel Didavi dreht die Partie. Hoffenheim reicht eine starke erste Halbzeit nicht aus und verliert sein zweites Saisonspiel.

Die Anfangsphase war geprägt durch viele Unsicherheiten und Fehler. Wolfsburg stand sehr hoch und versuchte die Hoffenheimer früh in  Bedrängnis zu bringen. Torchancen spielten sich aber nur die Gäste heraus. Zunächst war es Amiri, der mit seinem linken Fuß am Tor vorbeischoss. Bei einem Konter in der 13. Minute wurde Kaderábek von Rodriguez an der Strafraumgrenze gefoult. Den anschließenden Freistoß setze Hoffenheims Demirbay an die Latte.

In der 18. Minute tauchten die Wölfe das erste Mal gefährlich vor dem Tor auf. Nach einem schönen Pass von Malli sprang Gomez der Ball etwas zu weit vom Fuß und Torhüter Baumann sicherte sich das Leder. Anschließend war die TSG aus Hoffenheim gezwungen zu wechseln. Mark Uth musste verletzungsbedingt raus nachdem er sich bei einem Zusammenprall mit Torwart Benaglio verletzt hatte. Für ihn kam Terrarazzino in die Partie. Insgesamt war das Spiel geprägt von vielen Unterbrechungen und Fouls und somit keine einfache Partie für Schiedsrichter Siebert, der das Spiel aber zu Jederzeit im Griff hatte.

In der 25. Minute fiel dann das verdiente 1:0 für Hoffenheim. Erst sprintete Demirbay sehenswert durch die gegnerische Hälfte, anschließend passte er im richtigen Moment auf den mitlaufenden Steven Zuber, der mit Rechts ins lange Eck einschieben konnte. Wolfsburg war zwar bemüht, sich in den folgenden Minuten Chancen herauszuspielen, jedoch fehlte oft die Präzision beim letzten Pass. In der 38. Minute war es wieder der Schweizer Zuber von der Linken Seite mit einem Schlenzer, der aber das Wolfsburger Tor um mehrere Meter verfehlte. Drei Minuten Später die nächste dicke Möglichkeit für die TSG Hoffenheim. Demirbay setzte sich klasse gegen zwei Wolfsburger durch, passte quer raus auf Terrazzino und dieser steckte den Ball im richtigen Moment für Amiri durch. Amiri nahm den Ball direkt und forderte Benaglio zu einer Glanztat.

Anschließend schickte der Unparteiische beide Mannschaften in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit brachte Valerien Ismael Daniel Didavi um für mehr Durchschlagskraft in der Wolfsburger Offensive zu sorgen. Und tatsächlich spielte Didavi in der 48. Minute einen klugen Pass in den Lauf von Gomez, doch dessen Schuss wurde von Baumann hervorragend pariert. Der daraus resultierende Eckball köpfte Süle direkt vor die Füße von Arnold. Der Wolfsburger fackelte nicht lange und knallte den Ball mit seinem starken linken Fuß ins linke Eck zum 1:1 Ausgleich. Kurze Zeit später hielt Baumann erneut einen Weitschuss von Arnold.

In der 58. Minute setzte Hoffenheims Demirbay zu einem herrlichen Solo an. Der beste Mann auf dem Platz lies die Wolfsburger Abwehr wie Slalomstangen stehen und zog aus 17 Metern ab. Benaglio parierte glänzend.

Und noch eine gute Möglichkeit für die Gäste. Nach einer Passkombination der Hoffenheimer sprang Rodriquez mit Risiko in den Schuss von Szalai. Der dadurch abgefälschte Ball konnte Benaglio nur nach hinten ablenken und der eingewechselte Kuba Blaszczykowski musste vor der eigenen Torlinie klären. Zu dieser Zeit war Hoffenheim dem 2:1 näher als die Wölfe.

Dann aber machte sich die individuelle Qualität der Wolfsburger mit Malli und Didavi bemerkbar und der VFL Wolfsburg zeigte ein anderes Gesicht. Mit regelrechtem Powerplay drängten die Wölfe die TSG aus Hoffenheim in die Defensive und so war in der 72. Minute Daniel Didavi, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Nach einem Freistoß klärte Hoffenheim erneut schlecht vor die Füße eines Wolfsburgers. Knoche leitete mit dem Kopf weiter auf Didavi der freistehend die Führung erzielte und das Spiel drehte. Nur drei Minuten später konnte Baumann einen Schuss vor Gomez auf der Linie klären. Das Heimteam wollte den Ball im Tor gesehen haben, doch die Torlinientechnik belehrte das Team um Velerien Ismael eines besseren.

Hoffenheim versuchte die letzten Minuten noch zum Ausgleich zu kommen, war aber in seinen Offensivbemühungen nicht mehr durchschlagskräftig genug.

Insgesamt gesehen ein verdientes 2:1 für den VFL Wolfsburg, aufgrund einer couragierten zweiten Halbzeit. Das Spiel lässt für die nächsten Auftritte hoffen. Die TSG Hoffenheim dagegen kann aus den Patzern der direkten Konkurrenz aus Dortmund und Frankfurt kein Kapital schlagen und verliert sein zweites Saisonspiel.

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