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Vor wenigen Wochen hatte sich Wout Weghorst die Möglichkeit geboten, den VfL Wolfsburg zu verlassen. Das Transferfenster ist mittlerweile geschlossen, der Niederländer immer noch da. Sportvorstand Jörg Schmadtke geht zunächst von Weghorsts Verbleib bis Saisonende aus. Ein unverschämt hohes Angebot würde ihn aber ins Grübeln bringen.
Jörg Schmadtke ist überzeugt, dass Wout Weghorst dem VfL Wolfsburg über die gesamte Saison 2020/21 zur Verfügung stehen wird. „Im Winter ist er auch noch da“, kommentiert der Kaderplaner laut „kicker“. Zu einhundert Prozent, das weiß der Manager natürlich, kann er sich seiner Sache aber nicht sicher sein. Dementsprechend kommt folgender Nachschub: „Wenn du ein Angebot bekommst, wo die Wirtschaftlichkeit alles übersteigt, dann wirst du darüber nachdenken müssen.“
Bei Schmadtke habe sich in den letzten Monaten kein interessierter Klub vorgestellt, „bei ihm wohl schon“, sagt er. Der Flirt mit Tottenham Hotspur soll ziemlich heiß gewesen sein. Der Premier-League-Klub wollte Weghorst als Backup für Harry Kane. In dieser Rolle sah sich Weghorst allerdings nicht. Nachdem die Spurs vom Wolfsburg-Star eine Abfuhr erhielten, schwenkten sie auf Carlos Vinicius um, der zunächst auf Leihbasis von Benfica Lissabon kam.
Weghorsts Vertrag in der Autostadt ist noch bis 2023 ausgelegt, eine vorzeitige Erweiterung außerhalb der Reichweite. Es scheint so, als würde der 28-Jährige den Wölfen spätestens im Sommer kommenden Jahres den Rücken zudrehen.
„Wenn ich eines Tages das Gefühl habe, dass ich meine Ziele beim VfL nicht erreichen kann, dann werde ich das sagen“, sagte Weghorst. Fakt ist: Mit der Niederlande möchte er in der kommenden Saison zur Europameisterschaft – und auf Klubebene ins internationale Geschäft. In dieser Saison scheiterte Wolfsburg in der Europa-League-Qualifikation.
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