Bundesliga

Voraussichtliche Aufstellungen in der Bundesliga am 19. Spieltag

Am Freitagabend eröffnet Borussia Dortmund den 19. Spieltag im Signal-Iduna-Park. Nach dem fulminanten 5:3-Sieg gegen den FC Augsburg stellte Lucien Favre einen Startelfeinsatz von Shootingstar Erling Haaland in Aussicht. Am Samstag könnte es bei Hertha BSC zur Rotation in der Offensive kommen und bei der TSG Hoffenheim steht Winter-Neuzugang Munas Dabur möglicherweise vor seinem Debüt von Beginn an. Auch bei Borussia Mönchengladbach könnte es personelle Rotation nach dem enttäuschenden 0:2 gegen den FC Schalke 04 am letzten Wochenende geben. Beim SC Freiburg kehren einige Spieler aus dem Lazarett in den Kader zurück, während RB Leipzig wohl verletzungsbedingt umbauen muss. So könnten die Aufstellungen am 19. Spieltag der Bundesliga aussehen.

Borussia Dortmund – 1.FC Köln (Freitag, 20:30 Uhr)

BVB: Bürki – Hakimi, Hummels, Akanji, Schulz – Witsel, Brandt – Reus – Sancho, Haaland, Hazard

Ob Favre erneut mit einer Dreierkette oder mit der mittelfristig eingeplanten Viererkette beginnt, ließ er bei der Pressekonferenz offen. Eine Viererkette würde bedeuten, dass Erling Haaland trotz fehlendem Fitnessstand sein Startelf-Debüt geben wird. In einer Vierkette ist Nico Schulz die logischere Variante zu Raphael Guerreiro. Achraf Hakimi wäre auch eine offensive Alternative zu Thorgan Hazard, dann würde Lukasz Piszczek für defensive Stabilität sorgen.

Köln: Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Katterbach – Shkiri, Hector – Thielmann, Uth, Jacobs – Córdoba

John Cordoba empfahl sich mit seinem Doppelpack für einen Stammplatz. Tatsächlich spricht der 3:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg für die gesamte Startelf der letzten Woche.

1.FC Union Berlin – FC Augsburg (Samstag, 15:30 Uhr)

Union: Gikiewicz – Friedrich, Subotic, Parensen – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Malli – Ujah, Andersson

Urs Fischer ließ zuletzt offen, ob Yunus Malli bereits ein Kandidat für Startelf ist. Doch Union braucht nach der Niederlage in der letzten Woche positive Impulse. Diese könnten auch durch eine Dreierkette kommen. Dann wäre Marius Bülter auf Außen anstelle von Anthony Ujah ein Startelf-Kandidat.

Augsburg: Koubek – Lichtsteiner, Gouweleeuw, Jedvaj, Max – Khedira, Baier – Richter, Löwen, Vargas – Niederlechner

Schon aufgrund der krankheitsbedingten Pause von Fredrik Jensen wird Eduard Löwen wohl sein Debüt auf der Zehnerposition geben. Daniel Baier musste zuletzt im Training kürzer treten. Wenn er ausfällt, spielt Augsburg wohl in einer Dreierkette mit Felix Udokhai als dritten Innenverteidiger.

Borussia Mönchengladbach – 1.FSV Mainz (Samstag, 15:30 Uhr)

Gladbach: Sommer – Johnson, Ginter, Elvedi, Wendt – Zakaria, Hofmann – Stindl – Herrmann, Thuram – Plea

Rotationen muss Marco Rose schon aufgrund des Ausfalls von Tony Jantschke und der Gelbsperre von Stefan Lainer vornehmen. So rückt Fabian Johnson möglicherweise auf die Linksverteidiger-Position. Auch im Mittelfeld müsste eigentlich auf die Niederlage gegen Schalke reagiert werden. Laszlo Benes, Florian Neuhaus und Christoph Kramer sind ebenfalls realistische Alternativen. In der offensive könnte Breel Embolo eine Pause erhalten, ebenso aber auch anstelle von Patrick Herrmann spielen.

Mainz: Zentner – Brosinski, Niakhaté, Hack, Aaron – Baku, Barreiro – Öztunali, Boetius, Quaison – Mateta

Für die Position des gesperrten Pierre Kunde Malong gibt es einige Möglichkeiten. So könnte Trainer Achim Beierlorzer eine Dreierkette formieren mit Jerry St. Juste. In der Viererkette wäre neben Leandro Barreiro auch Danny Latza eine Alternative.

Eintracht Frankfurt – RB Leipzig (Samstag, 15:30 Uhr)

Frankfurt: Trapp – Chandler, Abraham, Hinteregger, Ndicka – Gacinovic, Sow, Rode, Kostic – Dost, Paciencia

Timothy Chandler wurde zuletzt von Trainer Adi Hütter gelobt. Er könnte also auch seine offensivere Rolle erneut übernehmen. In einem 4-4-2 wurde Almany Toure dann rechts hinten verteidigen und Mijat Gacinovic aus der Startelf weichen. Im selben 4-4-1-1 der letzten Woche würde Goncalo Paciencia weichen und Gacinovic erneut auf der Zehnerposition auflaufen.

Leipzig: Gulacsi – Mukiele, Klostermann, Upamecano, Halstenberg – Adams, Laimer – Sabitzer, Nkunku – Poulsen, Werner

Patrik Schick könnte verletzungsbedingt ausfallen. Julian Nagelsmann stellte am Donnerstag Yussuf Poulsen einen Startelf-Einsatz in Aussicht. Ansonsten ist vor Beginn der internationalen Spiele keine große Rotation zu erwarten. Lukas Klostermann war angeschlagen, steht aber wohl zur Verfügung. Sollte er wider Erwarten fehlen, dürften Ethan Ampadu oder Stefan Ilsanker einen Platz  in der Innenverteidigung übernehmen.

SC Freiburg – SC Paderborn (Samstag, 15:30 Uhr)

Freiburg; Schwolow – Gulde, R. Koch, Heintz – Schmid, Haberer, Höfler, Günter – C.-H. Kwon, Höler – Petersen

Vincenzo Grifo dürfte den Matchwinner der letzten Woche, Chang-hun Kwon, nicht aus der Startelf verdrängen. Lucas Höler ist ebenso wieder einsatzbereit wie Luca Waldschmidt nach überstandener Krankheit. Große Veränderungen sind jedoch nicht zu erwarten, die Startelf des letzten Wochenendes erwies sich als sehr effektiv.

Paderborn: Zingerle – Dräger, Kilian, Schonlau, Collins – Gjasula – Pröger, Vasiliadis, Sabiri, Holtmann – Srbeny

Neben einer Umstellung zum 4-3-3 oder 4-4-2 stehen auch viele personelle Optionen zu Verfügung. So könnte Sven Michel anstelle von Christopher Antwi-Adjei spielen, Streli Mamba in der Doppelspitze für einen der Mittelfeldspieler. Der verdrängte Jans auf der rechten Seite könnte Mo Dräger auf links verdrängen.

VfL Wolfsburg – Hertha BSC (Samstag, 15:30 Uhr)

Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Tisserand, Brooks, Roussillon – Guilavogui – X. Schlager, Arnold – R. Steffen, Mehmedi – Weghorst

John-Anthony Brooks meldet sich ebenso fit wie Joshua Guilavogui. Letzterer könnte in einem 3-4-3 auch in der Innenverteidigung spielen. Winter-Neuzugang Marin Pongracic muss nach wie vor seinen Trainingsrückstand aufholen. Die Offensive war zuletzt nicht effektiv. Renato Steffen dürfte sich mit seinem Tor anstelle von Daniel Gincek empfohlen haben. Josip Brekalo könnte für Admir Mehmedi spielen.

Hertha: Jarstein – Klünter, Stark, Torunarigha, Plattenhardt – Ascacibar – M. Wolf, Darida, Grujic, Dilrosun – Lukebakio

Dedryck Boyata fällt aus. Niklas Stark und Karim Rekik sind nach Ausfällen einsatzbereit und warten auf ihre Chance, ebenso wie Jordan Torunarigha. Auf der Pressekonferenz kündigte Klinsmann Variationen in der Offensive an. Davie Selke könnte nach sehr ineffektiven Wochen als Stammspieler eine Pause erhalten.

FC Bayern München – FC Schalke 04 (Samstag, 18:30 Uhr)

Bayern: Neuer – Pavard, J. Boateng, Alaba, Davies – Kimmich – Thiago, Coutinho T. Müller, Perisic – Lewandowski

Joshua Kimmich kehrt nach seiner Sperre zurück. Serge Gnabry wäre nun wieder eine Option für die Startelf. Ivan Perisic empfahl sich für mehr als nur Backup-Spieler zu sein. Philippe Coutinho könnte ebenso anstelle von Thomas Müller auf der rechten Seite spielen, dann würden Perisic und der Brasilianer die Seiten tauschen.

Schalke: Schubert – Kenny, Kabak, Nastasic, Oczipka – Mascarell – Caligiuri, Serdar – Harit – Raman, Gregoritsch

Suat Serdar war unter der Woche angeschlagen, kündigte jedoch selbst seine Einsatzfähigkeit an. Sollte er ausfallen, dürfte Alessandro Schöpf erneut zu einem Einsatz kommen. Armine Harit ist wieder spielbereit.

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15:30 Uhr)

Bremen: Pavlenka – Veljkovic, Toprak, Langkamp – Bittencourt, Sahin, Friedl – M. Eggestein, Klaassen – Osako – Rashica

Trotz des Ausfalls von Kevin Vogt dürfte Florian Kohfeldt bei der Dreierkette bleiben. Obwohl der Sieg am Wochenende äußerst knapp ausfiel, gibt es nicht viele Gründe zu wechseln. Yuya Osako könnte eine erneute Chance in der Startelf erhalten, gleichzeitig könnte auch Josh Sargent wie am letzten Wochenende starten.

Hoffenheim: Pentke – Posch, Nordtveit, B. Hübner – Kaderabek, Grillitsch, Rudy, Skov – Kramaric – Bebou, Dabbur

Abhängig von einer Dreier- oder Viererkette stellt Alfred Schreuder das offensive Personal auf. Ihlas Bebou wäre ein Kandidat für eine Pause, Christoph Baumgartner dann für die Startelf. Andrej Kramaric könnte auch anstelle von Bebou in die Spitze rücken und Platz in der Mitte für Diadie Samassekou machen. Munas Dabbur dürfte sein Startelfdebüt geben.

Bayer 04 Leverkusen – Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 18:00 Uhr)

Leverkusen: Hradecky – L. Bender, Tah, S. Bender, Sinkgraven – Baumgartlinger, Demirbay – Bellarabi, Havertz, Diaby – Volland

Bei Bayer gibt es kaum Anlass zu wechseln. Sollte Daley Sinkraven nicht fit werden und Wendell ebenso wenig, dürfte Mitchell Weiser auf der ungewohnten linken Seite spielen. Leon Bailey könnte eine der Außenbahnen besetzen. Lucas Alario ist eine Alternative im Sturm, dann müsste wohl Karim Bellarabi weichen, Diaby auf rechts ziehen und Volland würde links beginnen.

Düsseldorf: Kastenmeier – M. Zimmermann, Ayhan, Hoffmann, Suttner – Morales, Stöger, Bodzek – Skrzybski, Hennings, Kownacki

Mit ein wenig Glück könnte es für Zachary Steffens Einsatz in der Startelf reichen. Friedhelm Funkel und sein Team spielen mit dem Rücken zur Wand. Für zusätzliche Stabilität wäre eine Umstellung auf eine Dreierkette mit Kasim Adams denkbar.