Fabio Deinert/Getty Images
Beim SV Werder Bremen hat es im Training einen neuen Verletzungsschreck gegeben. Offensivspieler Justin Njinmah musste die Einheit vorzeitig abbrechen. Damit könnte sich das Verletzungspech am Osterdeich weiter ausweiten. Ob der Spieler am kommenden Bundesliga-Wochenende wieder zur Verfügung steht, kann zum jetzigen Zeitpunkt hingegen noch nicht abgesehen werden.
Justin Njinmah hat das Training von Werder Bremen nicht beenden können. Der Flügelspieler verletzte sich bei einer Spielform am Oberschenkel und musste kurz vor Schluss raus. Die betroffene Stelle wurde direkt behandelt und bandagiert. Anschließend verfolgte er den Rest der Einheit vom Golfcart aus.
Wie schwer die Verletzung ist, ist aktuell noch offen. Auch ein möglicher Einsatz im nächsten Spiel steht damit infrage. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Dennoch könnte der SV Werder Bremen von weiterem Verletzungspech verfolgt sein. Zuletzt mussten die Werderaner bereits die Ausfälle wichtiger Schlüsselspieler verkraften, was den Kampf um den Klassenerhalt in der deutschen Fußball-Bundesliga jedoch mit Sicherheit nicht einfacher machen wird.
Für Werder kommt die Situation zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Kader ist ohnehin angeschlagen, mehrere Spieler fehlen oder sind nur eingeschränkt einsatzfähig. Auch Stürmer Keke Topp steht aufgrund eines Kreuzbandrisses bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.
Ein Ausfall von Njinmah würde die Optionen in der Offensive weiter einschränken. Der Angreifer gehörte zuletzt regelmäßig zum Aufgebot und ist fester Bestandteil der Rotation. Ein weiterer Ausfall eines Stürmers könnte die zuletzt schwache Angriffsformation des SV Werder Bremen nun noch weiter zurückwerfen.
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob es sich nur um eine Vorsichtsmaßnahme handelt oder ob Werder länger auf ihn verzichten muss.
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