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Bundesliga

Zählt in Dortmund nur der Sport?

Finanzielles Ergebnis im ersten Halbjahr 2016/17

Borussia Dortmund veröffentlichte heute Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 (vom 01. Juli bis 31. Dezember 2016). Nach einem Defizit von 4,7 Millionen Euro im Vorjahr konnte dieses Jahr ein Plus von 15,6 Millionen beim operativen Geschäftsergbnis ermittelt werden.

Dieses finanziell gute Ergebnis kommt trotz einer Personalkostenerhöhung zu Stande. So wurden in diesem ersten Halbjahr 82,3 Millionen Euro (66,1 im Vorjahr) fällig, denn dieses Konzernergebnis hängt von den durchwachsenen Situationen rund um die Schwarz-Gelben ab.

Sportliche Leistung im Februar

Am 19. Spieltag konnte Borussia Dortmund vor heimischer Kulisse den Retortenklub aus Leipzig mit 1:0 besiegt werden. Aber weniger das sportliche, sondern die Schmähungen der Dortmunder Anhänger an RasenBallsport sind von diesem Spiel in Erinnerung. Die Verrohrung rund um die Dortmunder Innenstadt und die Südkurve. Diese Tumulte führten zum Ausschluss der „Süd“ im Heimspiel gegen Wolfsburg.

Nach dem Leipzigspiel folgten zwei peinliche Auftritte von Borussia Dortmund in Darmstadt und bei Benfica Lissabon, wobei man beim Tabellenletzten aus Darmstadt mit 2:1 verlor. Die Borussen leisteten kaum Gegenwehr. Gegen Benfica verlor man mit 1:0. Doch am Samstag gewann man gegen den VfL Wolfsburg mit 3:0 und dass, obwohl die „Süd“ aufgrund der Vorkomnisse gegen RB Leipzig gesperrt war.

Der Dortmunder Anhang: Rettungsbucht eines kommerzfreien Fußballs

Mit harten Worten ging die Südkurve im Westfalenstadion am 19. Spieltag das Konstrukt RasenBallsport an. Während des Spiels waren viele Banner mit Provokationen und Beleidigungen gespickt. Die „Süd“ ist, wie schon der Eingang des Berichts zeigt, nicht das Bollwerk gegen einen kommerzialisierten Fußball, sondern ein Teil von ihm. Auch wenn die Tradition zur Gründung der börsennotierten Gesellschaft beigetragen hat.