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Vor Tragödie: Belgien-Star holte Neymar ein

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Belgien hatte das Ticket für die EURO 2024 in Deutschland schon am vergangenen Freitag mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg in Wien gegen Österreich in der Tasche – und wurde am Montag mit Schweden in Österreichs Gruppe F von einem erschütternden Terror-Akt getroffen. Fußball ist manchmal so unwichtig. Das Portal Fussballdaten.de gedenkt der Opfer von Brüssel. Diese Daten-Story ist dennoch erzählenswert. Belgiens Torjäger Romelu Lukaku (30) hatte bereits im Spiel gegen Österreich den vielleicht größten Spieler aller Zeiten, „O Rei“, Brasiliens Fußball-König Pelé († 2022) überholt, der 77-mal im Nationaltrikot getroffen hatte.

Zählt sein Elfmetertreffer im abgebrochenen Spiel gegen Schweden (1:1), bzw. wird die Partie überhaupt fortgesetzt, bedeutet das den Gleichstand mit einem weiteren Brasilien-Star: Neymar (30) hatte in Diensten der „Selecao“ 79 Treffer markiert.

  • Nächster Spieler in Schlagdistanz für Lukaku ist der Rekord-Torschütze der polnischen Nationalmannschaft, Robert Lewandowski (35 / FC Barcelona). 81 Tore in 144 Spielen, das ist die formidable Quote von „Lewy“ bis einschließlich 18. Oktober 2023.
  • Polen war am 8. Spieltag in Warschau ohne Lewandowski gegen die Republik Moldau in Gruppe E nur zu einem 1:1 gekommen.

84 Tore, 2 Nationalteams

Auf Platz 6 liegt ein Spieler, der von Lukaku zwar recht bald überholt werden kann, der aber den Tor-Rekord für sein Land noch lange innehaben wird.

Es ist der 2006 verstorbene „Major“ Ferenc Puskas, Ungarns zeitloses Fußball-Idol. Puskas, der nach seiner Flucht nach dem Volksaufstand von 1956 zuerst nach Wien ging und dann zu Real Madrid wechselte, spielte für 2 Nationalmannschaften. Er war bereits 1961 spanischer Staatsbürger.

  • Für Ungarn machte er 85 Länderspiele – bei 84 Toren. In 4 Einsätzen für Spaniens „La Roja“ blieb er ohne Tor. Puskas‘ Vorsprung auf den aktuell besten Torjäger Ungarns, Roland Sallai vom SC Freiburg, beträgt 72 Buden.

Ab Rang 3 finden wir „Die Unvermeidlichen“ – Der argentinische Weltmeister Lionel Messi (36) traf in 177 Länderspielen für die „Albiceleste“ 144-mal, darunter waren 2 Tore im WM-Finale gegen Frankreich (7:5 n. E.) am 18. Dezember 2022 in Lusail (Katar).

Der Iraner Ali Daei (54) durfte sich lange als bester Nationalmannschafts-Torjäger der Welt fühlen. Der Stürmer, der in der Bundesliga für Arminia Bielefeld, den FC Bayern und Hertha BSC am Ball war, markierte in 149 Auftritten 109 Tore für das „Team Meli“, wie Irans Nationalmannschaft von den Fans genannt wird.

Dann aber kam er: CR7, Cristiano Ronaldo (38). Am 2. September 2021 war es soweit: 2 Tore zum 2:1 gegen Irland (WM-Quali) machten Ronaldo auch in diesem Ranking zum Spitzenreiter. 127-mal knipste der unverwüstliche Stürmerstar Portugals bis heute in 203 Auftritten.

0,7 Tore pro Spiel

  • Aber: Lukaku kommt auf die bessere Tor-Quote: 0,7 Treffer gelingen dem Italien-Legionär pro Länderspiel.
  • Einen besseren Tor-Schnitt kann nur der Siebtplatzierte Ali Mabkhout aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (81 Treffer in 106 Spielen) vorweisen: 0,76.

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