Nationalmannschaft

Bundesliga-Star auf den Spuren des Monsieur

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Für den Europameister von 1976 aus Tschechien ist trotz des 1:1 (1:0) gegen Neuling Georgien am Samstag in Hamburg in Gruppe F noch alles drin. Ein Sieg gegen die Türkei am Mittwoch in Hamburg – und die Tschechen bleiben wohl im Turnier. Das verdanken sie dem Double-Sieger Patrik Schick von Bayer Leverkusen, der gegen Georgien traf.

Glücklich war Schick nach dem Spiel im Volksparkstadion trotzdem nicht. „Dieses Resultat ist nicht genug für uns“, sagte der Leverkusen-Stürmer, „wir waren das bessere Team, kassierten dann einen Elfmeter und die Dinge liefen nicht gut für uns. Nun spielen wir um alles.“

Ob Patrik Schick, der sich gegen Georgien eine Wadenverletzung zuzog, mitwirken kann, ist noch offen…

26 Spiele

Zum 26. Mal in Folge und seit dem 0:0 im EURO-Halbfinale 1996 gegen Frankreich (5:4 n. E.) gelang Tschechen in einem EM-Spiel immer mindestens ein Tor.

Für Patrik Schick war es gegen Georgien der sechste Treffer bei einer Europameisterschaft – und das im 7. Spiel.

Bei der paneuropäischen Endrunde 2021 (EURO 2020) waren ihm fünf Buden gelungen, davon 2 im ersten Spiel gegen Schottland in Glasgow (2:0).

Mit einem Tor-Schnitt von 0,86 pro Spiel schoss sich Schick, der in 40 Länderspielen für die tschechische Nationalmannschaft auf 20 Treffer blickt, auf Platz 2 eines exklusiven Spielerkreis.

9 aus 5

Nämlich dem der Akteure, die bei einer EURO den besten Tor-Schnitt vorweisen können.

An der Spitze steht natürlich er: Monsieur Le Platini, Frankreichs Europameister und Kapitän von 1984, Michel Platini (69).

„Le Platine“ spielte nur eine einzige Europameisterschaft und zwar die im eigenen Land 1984, wo er die „Equipe Tricolore“ mit sagenhaften 9 Treffern aus 5 Partien zum Titel führte.

Zwei Mal, beim 5:0 gegen Belgien in Nantes und beim 3:2 gegen Jugoslawien in Saint-Etienne traf Platini jeweils 3-mal ins gegnerische Tor.

Das macht einen Tor-Schnitt von 1,8 pro Partie.

Schick wurde 2021 gemeinsam mit Portugals Cristiano Ronaldo EM-Torschützenkönig und stand dabei 404 Minuten auf dem Platz.

Mit dem Treffer gegen die Georgier überholte er in diesem Ranking den Jugoslawen Drag Dzajic (78), dem 1968 in Italien und bei der Heim-EM 1976 insgesamt 4 Tore in 5 Spielen (Schnitt: 0,8) gelangen.

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