Dan Istitene/Getty Images
Anton Stach ist seit seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Leeds United im Sommer Stammspieler in der Premier League. Der Mittelfeldspieler etablierte sich bei den „Whites“ als Box-to-Box-Spieler. Trotzdem spielte er schon lange keine Rolle mehr für den DFB-Kader. Eine Enttäuschung für den 26-Jährigen, der sich einen Austausch mit Bundestrainer Nagelsmann gewünscht hätte.
„Kommunikation gab es bis jetzt noch nicht, das fand ich auch ein bisschen schade, weil wenn es gar keine Kommunikation gibt. Dann hat man natürlich auch das Gefühl, dass man sehr, sehr weit weg ist von der Mannschaft, also gar nicht infrage kommt“, sagte Stach gegenüber „Sky“. Der Rechtsfuß kam zuletzt im Juni 2022 unter Ex-Bundestrainer Hansi Flick für die DFB-Auswahl zum Einsatz. Seitdem gehörte er trotz Forderungen von Fans und Experten nicht mehr zum Kreise der Nationalmannschaft.
Nagelsmann gab ihm keine persönliche Erklärung für die Nicht-Berücksichtigung. Öffentlich hatte der Bundestrainer Stachs aktuelle Position als Grund genannt. „Er spielt nicht mehr die Position, die er vorher in Hoffenheim gespielt hat, die für uns super interessant gewesen wäre.“, so Nagelsmann. Seit seinem Wechsel zu Leeds wird Stach nicht mehr als klassischer Sechser, sondern als Achter eingesetzt.
Seine „alte“ Rolle könne er trotzdem noch bekleiden: „Ich kann die Sechs immer noch spielen. Wenn er in Leeds ein bisschen weiter vorne spiele, ist das ja wie eine Doppel-Sechs, nur dass ich der ein bisschen offensivere Part bin“, wies der 26-Jährige gegen Nagelsmanns Begründung zurück und warb für eine Nominierung. Aleksandar Pavlović oder Angelo Stiller hatten im letzten DFB-Aufgebot eine ähnliche Rolle auf der Doppel-Sechs. Trotz der fehlenden Kommunikation bleibt Stach optimistisch: „Es ist trotzdem schön, wenn dir jemand sagt, woran es liegt oder das machst du gut oder deswegen wirst du nicht mitgenommen.“ Immerhin habe er das „Gefühl, dass ich zuletzt eine echt gute Phase hatte.“
Das gibt dem Mann der Stunde bei Leeds United Hoffnung auf eine mögliche Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 in den Mexiko, Kanada und der USA. Bis dahin will Stach „dann noch mal einen Ticken mehr zu machen, dass vielleicht die richtigen Leute darauf schauen und das mitbekommen. Ich werde bis zur WM alles reinhauen. Mehr kann ich nicht machen und im Endeffekt liegt die Entscheidung dann bei jemand anderem.“
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