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Fußball-Idol: Abschied durch die kalte Küche?

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Showdown in EM-Qualifikationsgruppe D! Am Donnerstagabend verlor Tabellenführer Kroatien gegen den Verfolger Türkei mit 0:1 (0:1) in der neuen Opus Arena von Osijek. Im Mittelpunkt stand natürlich der in Madrid ins Abseits geratene Superstar der „Feurigen“, Luka Modric (38). Packt es der „Elder Statesman“ noch mal?

„Für die angedachte Rolle als Elder Statesman“, schrieb das Kicker-Sportmagazin am Montag über Modric, „ist der nimmermüde Profi viel zu motiviert.“

Stimmt. Mit der Bank-Rolle, das bekundete Modric schon unmittelbar vor seinem 38. Geburtstag am 9. September 2023 bei ESPN, will sich der Vize-Weltmeister von 2018 nicht zufrieden geben.

Der Marathon-Mann läuft bei Real Madrid allerdings seinen eigenen Werten hinterher.

  • Geht es rein um den Anteil an Spielminuten, so kommt Luka Modric in Madrid auf den zweitschlechtesten Wert seiner Vertragslaufzeit (seit 2012/2013). Nur in der Saison 2014/2015 lag er mit 38 Prozent Anteil an möglichen Spielminuten hinter dem aktuellen Wert von 39 Prozent.
  • Im Vorjahr war Modric noch in 57 Prozent der gesamten Spielzeit zu sehen.
  • 2020/2021 kam er gar auf gigantische 79 Prozent, sein Bestwert bei den „Königlichen“.

Nur 44 Prozent

Bei den Startelf-Einsätzen hat sich Modrics Anteil ebenfalls deutlich verschlechtert. Stand er 2020/2021 und 2021/2022 noch in 90 bzw. 89 Prozent der Real-Spiele in der Anfangsformation, so waren es im letzten Jahr nur noch 67 Prozent, nun sind es lediglich 44 Prozent.

Ganz anders sind Modrics Zahlen im kroatischen Nationalteam.

  • Mit 168 Länderspielen ist der bei Dinamo Zagreb ausgebildete Mittelfeldspieler seit dem 27. März 2021 Rekord-Nationalspieler Kroatiens.

Modrics Präsenz bei den Kroaten lässt auf eine hohe Unverzichtbarkeit schließen. Das zeigen die Pflicht-Länderspiele des Luka Modric seit Oktober 2021.

2 Niederlagen

  • Spielte der Marathon-Mann seither die kompletten 90 Minuten, gab es für die „Vrateni“ (Dt: „Die Feurigen“) nur 3 Niederlagen (2-mal gegen Spanien / EM und UEFA Nations League) und nun gegen die Türkei.

„Die Türkei ist eine sehr gute Mannschaft, aber wir sind die Gastgeber, wir wollen im neuen Stadion vor unseren Fans gewinnen“, gab sich Modric vor dem möglicherweise entscheidenden EM-Quali-Spiel selbstbewusst, „es ist klar, dass wir gegen eine große Mannschaft spielen werden, die wir respektieren.“ Ganz der „Elder Statesman.“

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