Foto: "Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images"
Seit dem Rücktritt von Weltmeister Philipp Lahm gilt die Position des Rechtsverteidigers in der DFB-Elf als Baustelle. Joshua Kimmich hätte die Qualität den Ex-Kapitän zu ersetzen, drängt allerdings, wie auch zeitweise Lahm, verstärkt ins Mittelfeldzentrum. Somit dürfte Leipzigs Lukas Klostermann momentan die besten Karten haben, sich rechts hinten festzuspielen.
Der 23-jährige Klostermann dürfte sowohl gegen die Niederlande als auch in Nordirland das Vertrauen des Bundestrainers erhalten. In Abwesenheit des verletzten Thilo Kehrer gilt der Leipziger als naheliegende Wahl. Auch darüber hinaus könnte sich Klostermann in der DFB-Elf festspielen. Der großgewachsene Außenverteidiger besticht insbesondere durch seine bemerkenswerte Dynamik, welche auch auf die frühere Tätigkeit als Leichtathlet zurückzuführen ist. Seine außergewöhnliche Schnelligkeit hilft dem Abwehrspieler enorm. Der im Ruhrpott aufgewachsene Verteidiger kann in Laufduellen kaum überwunden werden. Dazu erledigt er seine defensiven Aufgaben stets gewissenhaft und hochkonzentriert, wie auch sein früherer Trainer Ralf Ragnick im Gespräch mit „n-tv.de“ erklärt. „Mit Lukas bekommt man ein komplettes Paket und einen Spieler, der sich auch als Innenverteidiger absolut anbietet“.
Die zuverlässige Defensivarbeit des Leipzigers ging derweil lange auf Kosten seines Offensivdrangs. Zudem bremste ihn ein 2016 erlittener Kreuzbandriss auch mental aus. Nach seinem Comeback wirkte er im Spiel nach vorne oft zögerlich, entschied sich meist lieber für den sicheren Pass zurück. „Der Erfolg des Teams schweißt zusammen und macht dich souverän und stabil“, weiß Ragnick, der auch in diesen Phasen auf Klostermann setzte. Allmählich fand der Abwehrmann den Mut zum Offensivspiel und konnte in der abgelaufenen Spielzeit auch in dieser Hinsicht überzeugen. Mit wettbewerbsübergreifenden fünf Toren und drei Assists hatte er einen maßgeblichen Anteil am Leipziger Einzug in die Champions League. Der Defensivspieler scheint schließlich auch diese Schwäche überwunden zu haben – viele bleiben nicht mehr übrig.
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