Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Der Vereinsfußball hat nach der Länderspielpause Anfang September kaum wieder Fahrt aufgenommen, da steht schon die nächste internationale Unterbrechung auf dem Spielplan. Zwei Bundesliga-Spieltage trennen die Spieler noch von den nächsten Partien für ihre jeweilige Nationalmannschaft. Bei der deutschen Nationalmannschaft beherrschen derzeit vor allem Mats Hummels und die Torhüter die Schlagzeilen. Nun gibt es – wieder einmal – Neuigkeiten zu ihnen.
Nach der letzten Länderspielpause war Marc-André ter Stegen plötzlich in aller Munde. Der 27-Jährige kam weder gegen die Niederlande noch gegen Nordirland zum Einsatz, musste 180 Minuten lang von der Bank aus zuschauen. „Ich gebe in jedem Spiel mein Bestes, um die Entscheidung schwerer zu machen. Ich versuche alles, um im Tor zu stehen. Aber diese Reise mit der Nationalelf war ein schwerer Schlag für mich“, erklärte er später. Seither entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen ter Stegen und Neuer.
Der ehemalige Gladbacher soll während der kommenden Länderspielpause wieder einmal eine Chance bekommen, berichtet der „kicker“. Entweder beim Freundschaftsspiel gegen Argentinien oder beim EM-Qualifikationsspiel gegen Estland soll Marc-André ter Stegen nach stand der derzeitigen Planungen zwischen den Pfosten stehen. Es wäre sein erster Einsatz seit März. Damals wurde er zur Halbzeit für Manuel Neuer eingewechselt und hütete 45 Minuten lang im Freundschaftsspiel gegen Serbien das Tor. Sein letzter Pflichtspieleinsatz liegt gar schon gut zwei Jahre (5. Oktober 2017 gegen Nordirland) zurück.
Während sich Marc-André ter Stegen wohl auf sein Comeback freuen darf, muss ein Dortmunder darauf verzichten. Mats Hummels befindet sich derzeit in herausragender Form. Der 30-Jährige zeigte unter der Woche gegen den FC Barcelona, dass er durchaus noch das Zeug dazu hat Angreifer von Weltklasse-Format in Zaum zu halten. Gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag musste er dann allerdings mit Rückenproblemen ausgewechselt werden. Noch ist unklar, wie lange er ausfällt.
Ein direktes Problem für Joachim Löw wäre der Ausfall nicht, denn der „kicker“ berichtet, dass der Bundestrainer derzeit kein Interesse an einer Rückholaktion des Routiniers hat. Erst im März hatte Löw bekannt gegeben den inzwischen nach Dortmund zurückgekehrten Hummels gemeinsam mit seinen damaligen Kollegen Jerome Boateng und Thomas Müller nicht mehr für die Nationalmannschaft zu nominieren. Offenbar ändert daran auch die gute Form des Innenverteidigers nichts.
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