Nationalmannschaft

Nach Kreuzbandriss-Schock: Wirtz hat Winter-WM weiter fest im Blick

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Am Sonntag musste Bayer Leverkusen nicht nur eine 0:1-Niederlage im Derby gegen den 1. FC Köln hinnehmen, sondern auch noch den Ausfall von Florian Wirtz verkraften. Der offensive Mittelfeldspieler wird monatelang fehlen. Trotzdem gibt der 18-Jährige die Hoffnung auf die diesjährige Weltmeisterschaft nicht auf, wie sein Vater und Berater Hans Wirtz der „Bild“ verrät.

Wirtz war maßgeblich am U21-Europameistertitel beteiligt

Nicht nur für Leverkusen ist der Ausfall von Wirtz ein herber Verlust. Auch für die deutsche Nationalmannschaft wäre sein Fehlen bei der Weltmeisterschaft am Ende des Jahres in Katar ein Nackenschlag. Der Youngster zog sich am vergangenen Sonntag einen Kreuzbandriss zu. In dieser Saison wird der ehemalige Kölner auf jeden Fall nicht mehr für die Werkself auflaufen.

Wirtz durchlief ab der U15 alle deutschen Nationalmannschaften und arbeitete sich hoch bis zur A-Mannschaft. Mit der U21 unter Stefan Kuntz holte der Mittelfeldspieler im vergangenen Jahr den Europameistertitel. Mit seinen zwei Toren im Halbfinale gegen die Niederlande sicherte das große Talent seinem Team den Einzug ins Finale und ebnete so den Weg zum Titel. Am 2. September 2021 debütierte er dann unter Hansi Flick für die deutsche A-Nationalmannschaft. Seitdem kamen drei weitere Spiele hinzu, in denen der Rechtsfuß zwei Vorlagen lieferte, aber noch kein einziges Mal traf. Trotzdem ist der gebürtige Pulheimer sehr wichtig für die deutsche Nationalmannschaft.

Sein Vater über WM-Teilnahme: „Natürlich spielt das Thema in seinem Kopf eine Rolle“

Die kommende WM hat Wirtz auch trotz seiner langwierigen Verletzung noch fest im Blick, wie sein Vater der „Bild“ erzählt: „Natürlich spielt das Thema in seinem Kopf eine Rolle. Es war auch eine schöne Geste vom Bundestrainer, dass er Florian angerufen hat. Jetzt ist der Weg das Ziel. Die Reha steht absolut im Vordergrund.“ Der Bundestrainer hatte den Leverkusener in seinem Telefonat Mut zu gesprochen.

Vater Hans Wirtz konnte den Kreuzbandriss seines Sohnes noch nicht wirklich verarbeiten: „Bei mir wird die Schock-Starre noch ein paar Tage andauern. Ich habe die Szene nur im Stadion gesehen, ich konnte mir bislang die TV-Bilder nicht anschauen.“ Sein Sohn habe die Verletzung „gefasster als ich“ aufgenommen. Ob es für Wirtz wirklich für einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft 2022 reichen wird, wird sich zeigen.

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