Andreas Brehme ist tot: Die Deutsche Meisterschaft 1998 als Aufsteiger mit dem 1. FC Kaiserslautern, die er im Bild am 9. Mai 1998 in seiner Heimatstadt Hamburg feiern durfte, bleibt eine seiner Rekordmarken. Foto: Bongarts/Getty Images.
Fußball-Deutschland unter Schock – Am Dienstagmorgen verbreitete sich die Nachricht vom Tod des Andreas Brehme wie ein Lauffeuer. Der Weltmeister von 1990 und Vize-Europameister 1992 starb nach Herzstillstand im Alter von nur 63 Jahren in München. Das Portal Fussballdaten.de verneigt sich vor der Lebensleistung von Andreas Brehme und blickt auf seine Top-Werte.
Es lief die 85. Minute im WM-Finale Deutschland gegen Argentinien am 8. Juli 1990 im Stadio Olimpico von Rom, als sich Andreas Brehme unsterblich machte.
Sein flach und unheimlich platziert, ja geradezu perfekt geschossener Elfmeter in die von Schützen aus gesehen linke Ecke machte Deutschland zum Weltmeister 1990.
Der zuvor gefoulte Rudi Völler wusste es wohl schon vorher:
„Wenn du den rein machst, sind wir Weltmeister!“ – Brehme: „Schönen Dank auch, ich werde es mir zu Herzen nehmen. Aber du kannst ihn gern selbst schießen“ – Völler: „Nein, lieber nicht!“
Wie auch immer. 29 Millionen TV-Zuschauer sahen im noch nicht wiedervereinigten Deutschland in Ost und West diese Partie.
„Dass diese 85. Minute mein Leben verändert hat, habe ich erst Tage später, im Urlaub auf Sardinien begriffen“, sagte Brehme dem geschätzten Kollegen Pit Gottschalk zu seinem 60. Geburtstag im November 2020.
Bis heute und mindestens bis zum 11. Juli 2026 und zum Finale in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey ist Andreas Brehme der einzige Spieler, der ein WM-Endspiel mit einem Elfmeter in der regulären Spielzeit entschied.
In East Rutherford machte Andreas Brehme am 10. Juli 1994 im WM-Viertelfinale gegen Bulgarien (1:2), als nach Ansicht von Berti Vogts „die besten Spieler dabei waren“, übrigens auch sein 86. und letztes Länderspiel.
Mit Brehmes Tod bleiben Deutschland nur noch 2 Spieler, die ihre Tore in einem gewonnenen WM-Finale schildern können: Paul Breitner (72) und Mario Götze (31, jetzt Eintracht Frankfurt) aus den Jahren 1974 und 2014.
Der unvergessene Bayern-Bomber Gerd Müller, Schütze zum 2:1-Siegtor am 7. Juli 1974 in München, verstarb 2021, die Berner Tor-Helden von 1954, Max Morlock und Helmut „Der Boss“ Rahn, bereits 1994 bzw. 2003.
Andreas Brehme wurde in 2 europäischen Top-5-Ligen Meister, mit dem FC Bayern (1987) und dem FC Kaiserslautern 1998 in der Bundesliga sowie 1989 in der italienischen Serie A mit Inter Mailand.
Nach 9-jähriger Durststrecke ohne „Scudetto“ machten Brehme und die „Nerazzurri“ das San Siro zum Jubel-Scala.
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