Nationalmannschaft

Deutschland-Schreck ist Mega-Marktwert-Verlierer

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Er gehört zu den Spielern, die Deutschland bei einem großen Turnier schreckten: Mario Balotelli (32) beendete im Halbfinale der EURO 2012 mit 2 Toren in Warschau (2:1) für Italien den Traum der DFB-Elf vom Finale – und schwang sich mit seinem berühmten Oben-Ohne-Jubel selbst zum Superstar in den sozialen Netzwerken auf. Der Skandalprofi kommt auf 11 Mio. Follower bei Instagram und hat seine Eskapaden beim FC Sion in die Schweiz importiert. Sein Marktwert und seine Popularitätswerte gingen steil nach unten.

Nach 8 Liga-Spielen in Folge ohne Sieg nach der WM-Pause zeigten Sions Fans, was sie von „Super Mario“ hielten – und verbrannten auf den Tribünen auch mal sein Trikot…

Ob es das in Italien auch gegeben hätte? 36-mal spielte Balotelli für den aktuellen Europameister, zuletzt allerdings im September 2018 gegen Polen (1:1) in der neuen UEFA Nations League.

Wirklich rapide rauschte sein Marktwert mit seinem Wechsel von Olympique Marseille zu Brescia Calcio im August 2019 ab – von 17,9 bei „OM“ auf 5,1 Mio. Euro beim italienischen Klub, für den u. a. auch Roberto Baggio spielte.

1,7 Millionen Euro

  • Seit Sommer 2022 sank Balotellis Marktwert-Aktie noch weiter – von 2,6 bei Adana auf aktuell 1,7 Mio. Euro.
  • Negativ beeinflusst wird sein Marktwert vor allem durch sein vergleichsweise hohes Stürmer-Alter – minus 1,38 Mio. Euro.
  • Auch bei Toren & Torversuchen kann Balotelli nur bedingt punkten (plus 1,90 Mio. Euro). Beim FC Sion kommt er auf 5 Tore aus 14 Liga-Spielen.
  • Sein letzter Treffer für die Mannschaft aus dem Schweizer Kanton Wallis datiert allerdings vom 2:7-Debakel beim FC St. Gallen am 12. November 2022.

Tor-Flaute

Vor seinem Wechsel in die Schweiz und seit Januar 2019 (!) konnte er nur bei Adana Demirspor, wo er in 33 Süper-Lig-Spielen 18-mal traf, noch einmal eine zweistellige Tor-Anzahl liefern.

Zum Vergleich: Bei OGC Nizza waren es in 61 Ligue-1-Spielen noch Balotelli-33 Treffer.

Der FC Sion wollte sich wohl mit dem Italiener ein bisschen Hollywood in die Schweizer Super League holen. „Ein verrückter Fußballpräsident holt einen verrückten Profi“, schrieb das Kicker-Sportmagazin (Ausgabe vom 9. März 2023), „als Mario Balotelli im Sommer überraschend beim FC Sion unterschrieb, dem Verein von Alleinherrscher Christian Constantin, schmunzelte man in der Schweiz.“

Eine lange Anlaufzeit brauchte Balotelli nicht. Nach dem ersten Sieg – 2:1 gegen den FC Basel wurde er des Nachts 330 Kilometer von Sion entfernt gesichtet. Im 330 Kilometer entfernten Brescia. Und offenbar nicht mehr ganz nüchtern…

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