Nationalmannschaft

Vorerst kein Debüt: Nagelsmann streicht Neuling aus DFB-Kader

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Die überraschende Nominierung von Saïd El Mala für die A-Nationalmannschaft sorgte für große Begeisterung. Sein Debüt wird er jedoch vorerst nicht geben: Wie der DFB mitteilte, kehrt der 19-Jährige am Sonntag zur U21 zurück.

El Mala für Slowakei-Spiel gestrichen

Saïd El Mala sollte sich „mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit“ beim DFB-Team zeigen, sagte Julian Nagelsmann bei seiner Kaderbekanntgabe. Der Bundestrainer schloss allerdings nicht aus, dass der Shootingstar des 1. FC Köln nach dem Spiel gegen Luxemburg wieder zur U21 zurückkehren könnte. Am Samstagnachmittag berichteten der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die „Bild“, dass El Mala nicht im Kader für das abschließende WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei stehen werde. Der DFB bestätigte dies und erklärte, die Entscheidung sei „vorab besprochen“ worden.

El Mala, der beim zähen 2:0-Sieg gegen Luxemburg 90 Minuten auf der Bank verbrachte, ist nach Herzogenaurach weitergereist und fliegt am Sonntag mit der deutschen U21 nach Georgien. Am Dienstagabend soll er in Tiflis die Mannschaft von Trainer Antonio Di Salvo bei der nächsten EM-Quali-Partie unterstützen. Wohl auch, weil Julian Nagelsmann gegen die Slowakei wieder auf Karim Adeyemi zurückgreifen kann. Der Bundestrainer wollte durch die Nominierung von El Mala für die A-Elf „ein Gespür dafür zu bekommen, ob er für die WM schon in Frage käme.“ Der 38-Jährige wollte ihn im Training „sehen, beobachten, wie er sich in der Gruppe bewegt.“

Die ersten Trainingstage hätten ihm einen „guten Eindruck“ verschafft. Auf dem Platz wird El Mala aber erst frühestens 2026 für die deutsche A-Nationalmannschaft spielen. Für die U21 kam der Offensivspieler bislang viermal zum Einsatz, nachdem er bei der U19-EM im Sommer überzeugen hatte. Auch in der Bundesliga sorgte El Mala in dieser Saison für Aufsehen: Mit vier Toren und zwei Vorlagen in zehn Spielen gehört er zu den Top-Scorern des 1. FC Köln.

Ouédraogo bleibt im DFB-Kader

Assan Ouédraogo hingegen, der zweite Neuling im DFB-Kader, wird auch gegen die Slowakei dabei sein. Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig wurde von Nagelsmann nach Nadiem Amiris Ausfall erstmals berufen. Wie El Mala kam der 19-Jährige gegen Luxemburg zwar nicht zum Einsatz, erntete vom Bundestrainer aber Lob für seine Trainingsleistungen. Sollte Ouédraogo am Montag spielen dürfen, wäre es wohl ein besonderes Debüt: Das abschließende WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl wird in Leipzig ausgetragen.

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