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BVB-Juwel Paris Brunner: Was wurde aus den MVPs der U17-WM?

Paris Brunner U17

Deutschland U17-Weltmeister 2023 in Indonesien – Das Portal Fussballdaten.de hat sich Daten & Fakten zu diesem Titelgewinn bewusst aufgespart. FanQ / Fussballdaten.de haben zudem zur deutschen U17 eine aktuelle Online-Umfrage gemacht.

Mit einem vergleichsweise knappen Ergebnis! Dass U17-Weltmeister Max Moerstedt, mit 5 Tor-Beteiligungen (4 Treffer) erfolgreichster deutscher Offensivspieler hinter BVB-Juwel Paris Brunner (5 Buden, 1 Tor-Vorlage) bei 1899 Hoffenheim in der Rückrunde dieser Saison sein Profi-Debüt geben wird, glauben 38,5 Prozent der Befragen.

30,8 Prozent

„Nein“ zu Moerstedt als Profi klickten 30,8 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an, immerhin 23,1 Prozent waren mit einem „Vielleicht“ unsicher.

Diese Skepsis, insbesondere für einen Einsatz der DFB-Talente auch schon zur Heim-EM 2024 nährte auch das Kicker-Sportmagazin in seiner Nachlese am 4. Dezember 2023. „Weltmeister! Und weiter?“, hieß es dazu, „von den 2006 geborenen, aktuellen WM-Helden Stand jetzt kein Einziger Ambitionen auf einen Kaderplatz bei der Heim-EM hegen.“

Auch Paris Brunner (17) vom BVB wohl nicht, den Weltmeister Olaf Thon in einer Kicker-Kolumne gar nicht so weit weg von der A-Nationalmannschaft sah. Thon: „Ein Torjäger wird immer gebraucht, einer wie Brunner könnte als Joker wichtig sein – wichtig finde ich aber vor allem, dass der DFB einem Perspektivspieler wie ihm die Möglichkeit gibt, bei so einem großen Turnier hinein zu schnuppern.“

Warum eigentlich nicht? Die U17-Weltmeister brauchen im Verein und in der A-Nationalmannschaft eine Perspektive.

Beispiele dafür, dass der Titel „Bester Spieler der U17-WM“ nicht allein reicht, um die ganz große Karriere zu machen, präsentierte die Zeitschrift SPORT BILD am Mittwoch.

Erst „MVP“ bei der U17-WM, dann Weltstar

  • Nur 5 „MVPs“ (Most Valuable Players) schafften es nach einer U17-WM in die Rubrik „Weltklasse“. Einer von ihnen ist der spätere Rio-Weltmeister Toni Kroos (106 Länderspiele) von Real Madrid, der erfolgreichste deutsche Spieler in der Champions League. Kroos war 2007 bester Spieler.
  • Auch der Engländer Phil Foden von Manchester City, der 2017 diese Auszeichnung erhielt, stemmte 2023 den Henkelpott und stand bei der EURO 2021 mit den „Three Lions“ in deren einzigem Finale seit der WM 1966.
  • Cesc Fabregas, Mitglied der goldenen Generation Spaniens, war 2003 zwar nur Vize-Weltmeister der U17, doch den FIFA World Cup holte er sich mit „La Roja“ 2010 – nebst den Europameisterschaften von 2008 und 2012 und 2 Premier-League-Meisterschaften mit dem FC Chelsea.
  • 7 Jahre bei Manchester United (u. a. CL-Sieger 2008) war der Brasilianer Anderson, der mit der U17-Mannschaft der „Selecao“ 2005 WM-Dritter wurde. Er spielte 8-mal für Brasiliens A-Nationalmannschaft.

Negativ-Beispiele: Die MVP’s der U17-Weltmeisterschaften von 2011 und 2009. Julio Gomez aus Mexiko und Nigerias Sani Emanuel sind derzeit vereinslos.

Beide blieben ohne A-Länderspiel für ihr Land.

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