Werder - Heindenheim Wett-Tipps
Werder wartet seit Anfang November auf einen Sieg und ist seit 13 Partien ohne Dreier (4U, 9N). Das jüngste 1:2 bei Mitabstiegskonkurrent St. Pauli bedeutete die dritte Niederlage in Serie unter Daniel Thioune und das Abrutschen in die direkten Abstiegsränge. Zuhause kippte die Tendenz: Nach nur einer Niederlage in den ersten sechs Heimspielen (3S, 2U) setzte es drei Pleiten in den letzten fünf Auftritten (2U) – jeweils ohne eigenes Tor.
Heidenheim verpasste gegen Stuttgart trotz 3:2-Führung spät den Befreiungsschlag (Ausgleich in der 88. Minute) und stoppte immerhin eine Serie von vier Niederlagen am Stück. Dennoch bleibt der FCH Schlusslicht – fünf Zähler hinter Werder. Auswärts ist die Bilanz prekär: nur vier Punkte (1S, 1U, 9N), magere neun Tore und in allen elf Gastspielen ohne weiße Weste.
Die jüngste Tendenz im direkten Duell ist aus Sicht der Gastgeber ungünstig: In den letzten vier Aufeinandertreffen gewann jeweils nicht das Heimteam. Das deutet auf ein Match-up hin, in dem Auswärtsteams zuletzt besser zurechtkamen – ob mit späten Momenten oder effektiver Chancenverwertung.
Zuvor sah das Muster anders aus: In den sieben davorliegenden Vergleichen gelang dem Auswärtsteam kein einziger Sieg. Historisch betrachtet schwankt die Rollenverteilung also deutlich – aktuell spricht die Mini-Serie gegen den Heimvorteil, während die längere Rückblende eher Heimstärke nahelegt.
Für die Buchmacher von Betano ist die Sache in diesem Krisenduell klar: Werder ist der Favorit. Für einen Heimsieg gibt es eine Quote von etwa 1,80, während die Prognose für einen Auswärtssieg bei rund 4,00 liegt.
Da die Heidenheimer zuletzt aber stark in den ersten Halbzeiten waren und Bremen offensiv zu wenig auf den Rasen brachte, lautet unsere Vorhersage: Unentschieden zur Pause. Eine Quote dafür liegt bei 2,30.
Bei den Norddeutschen musste Schmidt am Mittwoch im Training pausieren, für ihn stünde Deman bereit. Vorne ist Milosevic eine Alternative, zumal auch Mbangula am Mittwoch mit Oberschenkelproblemen das Training abbrach.
Mit Ramaj, Busch und Dinkci konnten am Mittwoch gleich drei Akteure nicht am Mannschaftstraining der Gäste teilnehmen. Ob das Trio für den Samstag gefährdet ist, hat der FCH nicht verlauten lassen.
So könnten die Teams spielen:
Werder Bremen: Backhaus – Lynen, Stark, Friedl – Njinmah, Stage, Puertas, Schmidt – Schmid, Mbangula – Grüll
Heidenheim: Ramaj – P. Mainka, Gimber, Siersleben – Traoré, Niehues, Behrens – Dorsch – Dinkci, Ibrahimovic – Schimmer
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