Champions League: Bei BVB-Gegner PSV Eindhoven, im Bild bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Arsenal am 11. Dezember 2023 mit US-Mittelfeldspieler Malik Tillman (l.) und Trainer Peter Bosz, hat man nach dem Start Rekord in der heimischen Eredivise beste Laune... Foto: MAURICE VAN STEEN / ANP / AFP via Getty Images.
Die niederländische Eredivisie verabschiedete sich bereits am vergangenen Sonntag und bis zum 12. Januar 2024 in die Winterpause. Tabellenführer PSV Eindhoven und Trainer Peter Bosz (60) legten zum Abschluss des Jahres noch ein 4:0 bei AZ Alkmaar auf. Der Champions-League-Achtelfinal-Gegner des BVB kommt auf einen beeindruckenden Start-Rekord.
Am 9. Dezember 2017 trennte sich Borussia Dortmund von dem erst zum 1. Juli gleichen Jahres verpflichteten niederländischen Trainer Peter Bosz.
Bosz, der mit Ajax Amsterdam 2017 das Europa-League-Finale erreicht hatte, kam beim BVB nicht an. Aus 24 Spielen holte er nur 8 Siege (1,25 Punkte / Schnitt).
Als einziger BVB-Trainer überwinterte Bosz ohne Sieg im Europacup. In der Europa League 2017 saß dann aber schon sein Nachfolger Peter Stöger auf der Dortmunder Bank.
Sechs Jahre später, nach der Champions-League-Auslosung am vergangenen Montag in Nyon, sah das anders aus.
Bei Borussia Dortmund sparte man nicht mit Komplimenten für den ehemaligen Coach. „Sie spielen eine perfekte Saison, 16 Spiele, 16 Siege, besser geht es nicht“, sagte BVB-Coach Edin Terzic (41) in einer Pressekonferenz. „Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Trainer Peter Bosz“, verteilte auch Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl Blumen.
Nach Jahren bei Bayer Leverkusen und Olympique Lyon kehrte Peter Bosz im Sommer 2023 in die Niederlande zurück, wo er bei der PSV Eindhoven das Traineramt von „Van, the Man“, Klub-Idol Ruud van Nistelrooy, übernahm.
Am 13. Januar 2024 kann der „Bosz-Dienst“, wie die Mannschaft aus Eindhoven augenzwinkernd genannt wird, zum Abschluss der Vorrunde in der Eredivisie gegen Excelsior Rotterdam den Allzeit-Rekord der niederländischen Liga von 17 Siegen in 17 Spielen einstellen.
Herausgeschossen wurde diese Serie einst von der PSV höchst selbst und zwar in der vielleicht erfolgreichsten Saison des lange vom Elektronik-Giganten Philips unterstützten Vereins 1987/88, an deren Ende für den PSV mit Eric Gerets, Sören Lerby, Hans van Breukelen, Berry van Aerle und Willy van de Kerkhof in seinem letzten Fall der Gewinn des Triple stand – Niederländischer Meister, Pokalsieger und Europacupsieger der Landesmeister gegen Benfica Lissabon in Stuttgart.
Blickt man auf den Start, so kann der niederländische Meister 2024 eigentlich nur PSV Eindhoven heißen.
„Es gibt kein Spiel, in dem wir den Sieg gestohlen haben“, sagte Peter Bosz dem Holland-Experten an Leerkes im Kicker-Sportmagazin (Donnerstag) nicht ohne Stolz über die Erfolgsserie der PSV.
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