Champions League

Nur ein Torschuss, aber Feyenoord feiert nach 50 Jahren

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Aus der Serie „Wir sehen uns wieder in 50 Jahren“ (Louis de Funes) – Feyenoord Rotterdam gelang am frühen Dienstagabend mit einem 1:1 (Hinspiel: 1:0) beim AC Milan fast sensationell und erstmals seit 1974/75 wieder im Achtelfinale des Meister-Wettbewerbs. In der Champions League kam der Meistercup-Sieger von 1970 erstmals seit 1999/2000 über die 2. Gruppenphase hinaus, damals gegen Borussia Dortmund. Den Mailändern nützte auch der leidenschaftliche Appell von Conceicao-Vertreter Zlatan Ibrahimovic (43) vor dem Spiel nichts.

„Milan hat eine großartige Geschichte in der Champions League“, sagte Ibrahimovic am Montag in der Pressekonferenz zum Spiel in Mailand, als er den zu einer Trauerfeier in Portugal verweilenden Coach Sergio Conceicao vertrat, „deswegen ist dies ein Spiel, das wir gewinnen wollen, das wir gewinnen müssen. Solche Momente, in denen alles auf dem Tisch liegt und alles auf dem Spiel steht, sind einfach wunderbar. Für mich persönlich wäre ein Sieg über Feyenoord sehr wichtig, denn ich bin ein Gewinner.“

Milan gegen Feyenoord: Nur 38 Sekunden…

Tja, er schon – aber der AC Mailand ließ sich durch die frühe 1:0-Führung durch den aus Rotterdam geholten Mexikaner Santiago Gimenez nach 38 Sekunden (!) blenden.

In Unterzahl verlor der 7-fache Meistercup- und Champions-League-Gewinner (zuletzt 2007) den Faden.

Die Treffer in San Siro waren historisch.

Dass die Mannschaft aus Rotterdam in der 1. Spielminute einer Champions-League-Partie einen Treffer kassierte, das hatte es zuvor in diesem 1992 novellierten Wettbewerb noch nie gegeben.

Julian Carranza sorgte mit seinem 1:1-Ausgleich dann für den Rotterdamer Coup (73.).

  • Er wurde zum dritten Argentinier nach Julio Cruz (6 Treffer) und Mariano Bombarda, dem in der Champions League ein Tor für Feyenoord glückte.

Ein Torschuss – und ab ins Glück

  • Nach den Niederländern (13 CL-Tore) markierten Legionäre aus Argentinien die zweitmeisten Treffer für Feyenoord in seiner Champions-League-Historie.
  • Mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren und 258 Tagen schickte Feyenoords Interimstrainer Pascal Bosschaart die jüngste Rotterdamer Startelf ihrer Europacup-Geschichte ins Spiel.
  • Feyenoords deutscher Torhüter Timon Wellenreuther (29) gehörte zu den ältesten Spielern, der gebürtige Karlsruher wehrte 6 Torschüsse ab.
  • 7 Torschüsse feuerte Milan auf seinen Kasten ab.
  • Der Treffer von Carranza war indes Feyenoords einziger Torschuss.

„Es war unvergesslich, hierher zu kommen und zu treffen“, sagte Carranza anschließend bei Ziggo Sport, „aber deswegen bin ich hier, um solche Spiele zu spielen.“

Und Milan? Für den neuen Coach Sergio Conceicao war nach 4 Champions-League-Spielen schon wieder Schluss… Vielleicht hätte doch Trainer-Vertreter Ibrahimovic die Aufstellung machen sollen…

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