Champions League

Lewandowski und Co.: Zahlen einer Blamage

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Der FC Barcelona stand am Mittwochabend schon um 19.27 Uhr als größter Verlierer der Champions-League-Gruppenphase fest. In diesem Moment erzielte nämlich der ehemalige Bundesligaprofi Edin Dzeko (36) in San Siro für Inter Mailand das 2:0 gegen Viktoria Pilsen (Endstand: 4:0). Der Ex-Wolfsburger schoss damit „Barca“ schon vor dem Duell gegen den FC Bayern München (0:3) aus dem Wettbewerb. Eine Riesen-Blamage für den FC Barcelona und Robert Lewandowski (34). Blamabel war es auch für Juventus Turin, das sich am Dienstag mit 3:4 in Lissabon verabschiedete, 

„Zwei Großmächte sind mit Juventus Turin und dem FC Barcelona sang- und klanglos bereits ausgeschieden“, kommentierte Kicker-Chefreporter Oliver Hartmann am Donnerstag das Debakel der Champions-League-Finalisten von 2015. „Mitleid ist in beiden Fällen nicht angesagt, weil die Ursachen hausgemacht sind und jeweils in einem krassen Missmanagement gepaart mit groben Fehlentscheidungen in der Personalpolitik liegen.“

„Barca“ und Lewandowski: Zahlen zur Vorrunden-Blamage

Wir halten uns an die Zahlen. Wer kam bei Juventus Turin beispielsweise auf die großartige Idee, Stürmer Paulo Dybala (jetzt AS Rom) ablösefrei ziehen zu lassen?

  • Ohne den 28-jährigen Argentinier gelangen „Juve“ in Gruppe H nur 8 Tore in 5 Spielen, davon allein 3 im entscheidenden 3:4 beim „Schmidteinander“ bei Benfica mit dem deutschen Coach Roger Schmidt (55).
  • Dybala hatte 2021/2022 in 5 Spielen 4 Tor-Beteiligungen (3 Treffer) geliefert.
  • Für Juventus Turin hat in dieser Spielzeit kein Stürmer mehr als 2-mal getroffen.
  • Die Partie in Lissabon besiegelte das 5. Vorrunden-„Aus“ für „die alte Dame“ nach 2013, 2009, 2001 und 2000.
  • Zum zweiten Mal in den letzten 10 Jahren überwintern die Turiner nicht in der Champions League – das hätte es mit Cristiano Ronaldo nicht gegeben!
  • Mit der Tor-Maschine aus Portugal holte Juventus 3-mal in Folge (2018 bis 2021) den Gruppensieg.

„Armseliges Bild“

Noch krasser ist die Situation beim FC Barcelona. Die strengen spanischen Medien sparten am Donnerstag nicht mit Häme für „Mes que un Club“. „Der FC Barcelona hat ein ganz armseliges Bild abgegeben“, schrieb etwa die in der Katalanen-Metropole ansässige Zeitung Mundo Deportivo. „Barcelona und große Titel? Nichts ist weiter entfernt von der Wahrheit!“, winkte La Vanguardia ab.

Die Wahrheit sieht eher so aus. Das 0:3 gegen Bayern München war die 6. Niederlage in 8 Vergleichen (Wettbewerb übergreifend) gegen den deutschen Rekordmeister.

  • Der für 45 Millionen Euro aus München geholte Stürmerstar Robert Lewandowski (34) muss damit zum ersten Mal seit 2010 in der Europa League spielen. Damals mit Borussia Dortmund.
  • „Barca“ holte vor dem letzten und sportlich unbedeutenden Spiel in Pilsen nur 4 Punkte, mit Juventus und Ajax Amsterdam sind nur zwei Gruppendritte schlechter.
  • 5 Lewandowski-Tore (Letzte Vorrunde 2021 mit Bayern: 9 aus 5 Spielen) konnten das blamable „Aus“ nicht verhindern.

„Weltfußballer spielen nicht in der Europa League“, hatte Christian Falk in SPORT BILD am Mittwoch mit Blick auf den vorhersehbaren Knock-out von „Lewy“ und Barcelona geschrieben, „Lewandowski hat sich verwechselt.“ Jeder blamiert sich so gut, wie er kann.

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