Justin Setterfield/Getty Images
Bayer Leverkusen und der FC Bayern München werden sich im Champions-League-Achtelfinale nicht begegnen. Die übrig gebliebenen Bundesligisten im Wettbewerb bekommen es mit anderen Gegnern zu tun – die Chancen auf ein Bundesliga-Duell standen 50:50. Der FC Bayern muss sich in der Runde der letzten 16 gegen Atalanta Bergamo beweisen. Der Serie-A-Klub bezwangen am Mittwoch Borussia Dortmund dramatisch, obwohl man nach dem Hinspiel zurückgelegen hatte. Bayer Leverkusen erwischte ein schweres Los: Die Werkself trifft im Achtelfinale auf Premier-League-Spitzenreiter Arsenal.
Rekordsieger Real Madrid bekommt es nach den Play-offs gegen Benfica Lissabon mit einem englischen Schwergewicht zu tun. Im Achtelfinale treffen die Königlichen auf Manchester City. Damit stehen sich die beiden Top-Klubs im vierten Jahr in Folge in einer K.o.-Phase gegenüber. Real-Torhüter Thibaut Courtois dürfte davon wenig überrascht sein. Der Belgier hatte bereits am Mittwochabend vorausgesagt: „Wir wissen alle, dass es am Freitag ManCity werden wird.“ Auch für den FC Bayern ist die Partie nicht unerheblich: Die Münchner würden im Viertelfinale auf den Sieger dieses Topspiels treffen. Im Halbfinale winken dem deutschen Rekordmeister Spiele gegen den FC Chelsea, Paris Saint-Germain, Galatasaray Istanbul oder den FC Liverpool.
Sporting Lissabon, der verbliebene portugiesische Hauptstadtklub, ist der nächste Gegner für den FK Bodø/Glimt. Der amtierende norwegische Vizemeister zählt zu den größten Überraschungen dieser Champions-League-Saison. Sollte Bayer Leverkusen gegen Arsenal bestehen, würde man im Viertelfinale entweder auf Sporting oder Bodø/Glimt treffen. Im Halbfinale drohen der FC Barcelona, Atlético Madrid oder Newcastle United mit Nick Woltemade als knifflige Gegner.
Ex-Leverkusener Florian Wirtz und der FC Liverpool spielen im Achtelfinale gegen Galatasaray Istanbul. Der Premier-League-Klub bekam es bereits in der Ligaphase mit dem türkischen Rekordmeister zu tun und verlor mit 0:1. Galatasaray dürfte aus den Play-off-Spielen gegen Juventus Turin Selbstvertrauen geschöpft haben. Obwohl es das Rückspiel am Mittwoch nach einem deutlichen Hinspielsieg noch in die Verlängerung ging, behielt der Süper-Lig-Klub letztlich die Oberhand.
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