José Mourinho bezieht Stellung zu Rassismus-Vorwürfen gegen Gianluca Prestianni

Beim Champions-League-Playoff-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid ist es zu einem möglichen Rassismus-Vorfall gekommen. Benficas Spieler Gianluca Prestianni soll Real-Madrid-Superstar Vinicius Junior nach dessen Treffer rassistisch beleidigt haben. Der Fall schlug hohe Wellen und die UEFA hat Prestianni bereits für das Rückspiel in Madrid gesperrt. Jetzt bezog auch Benficas Trainer José Mourinho Stellung zu dem Fall und äußerte sich klar.
Rassistische Beleidigungen gegen Vinicius Junior stehen im Raum
Gianluca Prestianni ist aufgrund von rassistischen Beleidigungen gegen Vinicius Junior im Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid gesperrt worden. Prestianni soll sich dabei absichtlich das Trikot vor den Mund gezogen haben, damit seine Worte möglicherweise nicht gedeutet werden können.
Benficas Trainer José Mourinho geriet zunächst selbst in die Kritik, da er Vinicius Junior aufgrund dessen ausgelassenen Torjubels eine Mitverantwortung zugeschoben hatte. Die UEFA hat Prestianni bereits für das Rückspiel in Madrid gesperrt. Ob weitere Sanktionen anfallen, hängt von den Untersuchungen ab.
José Mourinho stellt Zukunft von Prestianni bei Benfica Lissabon in Frage
José Mourinho verwies hinsichtlich des Rassismusvorfalls zunächst auf die Unschuldsvermutung. Der portugiesische Startrainer gab jedoch klar an, dass er gegen jegliche Art von Rassismus sei und dies entschieden ablehne. Weiterhin erklärte Mourinho, dass, wenn sich die Vorwürfe gegen Prestianni bestätigen sollten, sein Spieler keine Zukunft mehr bei Benfica Lissabon habe.
Dabei verwies er auch auf Eusébio als Symbol gegen Rassismus. Zuvor erntete der Vorfall auch heftige Kritik von Bayern-München-Trainer Vincent Kompany. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe bestätigen und ob Prestianni auch in Zukunft weiterhin für Benfica Lissabon auflaufen wird.



