Champions League

Thomas Tuchel: Von Krumbach bis zum Henkelpott?

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Thomas Tuchel wurde 1973 in Krumbach geboren und hat seitdem doch sehr viele Orte auf diesem Planeten entdecken dürfen. Allerdings nicht aus persönlichem Reiseinteresse, sondern in seinen diversen Funktionen als Cheftrainer verschiedener Fußballklubs. Der frühere Abwehrspieler hat es dabei vom Schwabenland bis ins Finale der Champions League geschafft.

Von Krumbach über Ulm nach Mainz – Die Anfänge

Die fußballerische Karriere des Thomas Tuchel begann in der Junioren-Mannschaft des TSV Krumbach. Dort kickte der 47-Jährige von 1979 bis 1988, ehe er in die Jugend des FC Augsburg wechselte. Zu dieser Zeit kam der Defensivmann sogar auf drei Einsätze in der U18-Nationalmannschaft. Im Seniorenfußball absolvierte er für die Stuttgarter Kickers und den SSV Ulm insgesamt 77 Pflichtspiele.

Das größte Talent dieses 1,90 Meter großen Fußballverrückten allerdings erst nach dem Karriereende zum Vorschein kommen. Wie viele Trainer sammelte auch Tuchel als Coach erstmal Erfahrungen im Jugend- und Amateurbereich. Zur Jahrtausendwende heuerte er zuerst beim VfB Stuttgart an und wechselte später zurück zum FC Augsburg. Der Wechsel in die Jugendabteilung von Mainz 05 im Jahre 2008 dürfte jedoch der wichtigste Entwicklungsschritt einer damals noch jungen Trainerkarriere gewesen sein. Nach nur einem Jahr im Nachwuchsbereich wurde er als Nachfolger von Jörn Andersen prompt zum Cheftrainer des Profiteams befördert.

Pokalsieg beim BVB – Der Beginn einer Weltkarriere

In Mainz konnte Tuchel dann zeigen, was er aus einer Profimannschaft herausholen kann. Bei seiner ersten Profistation war er fünf Jahre im Amt und sicherte den Mainzern Jahr für Jahr den Klassenerhalt. Ein besonderes Talent, dass nicht lange unentdeckt blieb. So war es der BVB, der sich 2015 die Dienste des Trainers sicherte. Mit Erfolg – Tuchel gewann mit den Schwarz-Gelben 2017 den DFB-Pokal.

Status Quo – Tuchel ist für die Königsklasse gemacht

Nach seinen Stationen in Deutschland zog es Tuchel schließlich nach Frankreich. Mit Paris St. Germain gewann er unter anderem zwei Meisterschaften und zog 2020 erstmals ins Finale der Champions League ein. Als er dort auf Hansi Flick und eine überragende Bayern-Elf traf, war es aber ausgerechnet der frühere PSG-Spieler Kingsley Coman, der letztlich den Münchnern den Henkelpott sicherte.

Ein Jahr später steht Tuchel nun erneut kurz vor dem großen Wurf. Mit dem FC Chelsea hat er es tatsächlich wieder geschafft, ins Finale des wichtigsten Wettbewerbs auf Klub-Ebene einzuziehen. Dabei kann er auf Akteure wie Mason Mount oder Timo Werner zurückgreifen, die zuletzt zeigten, wie viel Potential sie mitbringen. Im anstehenden Showdown gegen Manchester City und Pep Guardiola, für Tuchel Freund und Vorbild zugleich, will sich der schlaksige Fußballlehrer jetzt im zweiten Anlauf endlich Europas Krone aufsetzen.

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