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Überraschendes Geständnis von ter Stegen: „Habe keine Ahnung von Fußball“

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Seit 2014 spielt Marc-André ter Stegen beim FC Barcelona. Bei den Katalanen hat er sich zu einem absoluten Weltklasse-Torwart entwickelt. Mittlerweile stand er für Barca in 224 Partien zwischen den Pfosten. Damit liegt er hinter Victor Valdés und Andoni Zubizaretta vereinsintern bereits auf Platz drei der Rekordtorhüter. Und das obwohl ter Stegen laut eigener Aussage privat kein allzu ausgeprägtes Interesse für die Geschehnisse auf dem Rasen hat.

„Stadionkultur ist völlig anders“

„Ich habe vom ersten Tag an versucht, mich so schnell und so gut wie möglich in die spanische und katalanische Kultur zu integrieren. Wenn Sie die Sprache beherrschen, ist es einfacher, alles um Sie herum zu teilen und zu verstehen“, erzählt ter Stegen im Gespräch mit „El Pais“. Der 24-fache Nationalspieler habe sich „immer sehr gut gefühlt, sowohl ich als auch meine Familie. Und hier gibt es Dinge, die ich liebe, wie das Essen, das Wetter und das Meer.“ In Sachen Pünktlichkeit ist er jedoch deutsch geblieben. „Im Allgemeinen muss ich warten.“

Auch die Stadionkultur sei verschieden. „Das Camp Nou zum Beispiel ist einzigartig. Die Denkweise ist völlig anders als in Deutschland, wo die Leute viel mehr singen und sich auf das Team konzentrieren.“ Bei Barca hingegen legen die Fans einen viel größeren Wert auf Kabinettstückchen. „Es ist, als hätten sie einen anderen Geschmack und ich liebe das. Es ist anders, aber sehr interessant. Man lebt mehr von Empfindungen“, die spanischen Fans würden die Momente sehr intensiv miterleben. Doch auch die Atmosphäre in Neapel habe ihm imponiert. „Das San Paolo ist nicht sehr modern, aber es hat etwas Besonderes.“

Foto: LLUIS GENE/AFP via Getty Images

ter Stegen kennt Spielernamen nicht

Zehntausende Fußballfans in den Stadien und Millionen Fußballfans auf der ganzen Welt kennen ter Stegen, doch überraschenderweise weiß der Barca-Keeper selbst oftmals nicht einmal, wer seine Gegenspieler sind. „Die Leute lachen, wenn ich ihnen sage, dass ich keine Ahnung von Fußball habe“, erzählt der 27-Jährige. „Ich sehe nicht viel Fußball, außer wenn es Top-Spiele gibt oder ein Freund spielt. Manchmal fragen sie mich nach dem Namen eines Spielers und ich habe keine Ahnung“, gesteht der Ex-Gladbacher. Doch bei Videoanalysen „merke ich, dass ich genau weiß, wer es ist. Ich erinnere eher daran, wie sie sich auf dem Spielfeld bewegen oder schießen als an den Namen des Spielers.“

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