DFB-Pokal

120 Jahre, erstes Finale: Alles zum Bielefeld-Coup

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Arminia Bielefeld ist der vierte Drittligist in einem DFB-Pokal-Finale – Nach einem 2:1 (2:1)-Erfolg über Titelverteidiger Bayer Leverkusen schlugen die Emotionen auf der „Alm“ hoch. Das Portal Fussballdaten.de nennt nach dem Einzug von Arminia Bielefeld ins Pokalfinale Top-Werte und Meilensteine zum Coup des Jahres, der vielen unterklassigen Klubs Vorbild sein kann.

Um 23.20 Uhr waren am Dienstagabend immer noch zahlreiche Fans in der Bielefelder Schüco Arena. Überglücklich schwenkten einige von ihnen den DFB-Pokal aus Pappe, den ihr Team am 24. Mai 2025 im Finale von Berlin gegen den Sieger aus VfB Stuttgart gegen RB Leipzig (Mittwoch) gewinnen kann.

Und wahrscheinlich hat DSC-Trainer Mitch Kniat (39) Recht: „In dieser Stadt schläft heute niemand.“

Tja, Bielefeld, die Stadt, die (es) nicht schläft…

Ja, es war wirklich wahr!

  • In der 120-jährigen Vereinsgeschichte erreichte der Ex-Bundesligist aus Ost-Westfalen erstmals ein nationales Finale.

Der vierte Drittligist

Arminia Bielefeld steht als vierter Drittligist nach Hertha BSC II (1993), Energie Cottbus (1997) und dem 1. FC Union Berlin (2001) im DFB-Pokalfinale.

Marius Wörl (20) zog mit seinem dritten Tor im DFB-Pokal mit den Arminia-Granden Delron Buckley Jürgen Gelsdorf und Ervin Skela gleich.

Rekord-Torschütze für die Bielefelder im Pokal ist Klub-Legende Fabian Klos (39) mit 9 Buden, vor Volker Graul († 2022) und dem Ex-Pirmasenser Harry Ehrhart mit je 6 Treffern.

  • Es war der 61. Sieg für Arminia Bielefeld im 114. DFB-Pokal-Spiel.
  • 20-mal waren die Ost-Westfalen in der ersten Runde gescheitert, dabei drei Mal im Elfmeterschießen.
  • Zum 4. Mal hatte der DSC Arminia nun das Halbfinale erreicht.
  • 2015 scheiterte der DSC ebenfalls als Drittligist im Halbfinale am VfL Wolfsburg (0:4).
  • Alle Spiele fanden damals wie heute in Bielefeld statt.

Der Halbfinal-Weg der Arminen war vor 10 Jahren nicht weniger denkwürdig als dieses Mal. Auf der „Alm“, wie die Schüco Arena bei den Fans genannt wird, stolperten Hertha BSC (2:4 n. E.), Werder Bremen (1:3) und Borussia Mönchengladbach (5:6 n. E.) drei Bundesligisten.

Nun warf die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat (39) gar vier Erstligisten aus dem Wettbewerb (Union Berlin, SC Freiburg, Werder Bremen, Leverkusen).

Mehr Heimsiege gegen Bundesligisten als 6 Klubs

  • 4 Heimspiele hat Arminia Bielefeld in dieser Saison gegen einen Bundesligisten gewonnen.
  • Das ist zwar ein kurioser Vergleich, aber blamabel ist er für die betroffenen 6 Bundesligisten dennoch.
  • Denn: Werder Bremen, der VfL Bochum, 1899 Hoffenheim, Holstein Kiel, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli kommen in der gesamten BL-Saison jeweils nur auf 3 Siege vor heimischer Kulisse.

Arminia Bielefeld im Pokalfinale: „Es ist surreal“

„Es ist surreal, als Drittligist vier Bundesligisten raus zu hauen“, so Maximilian Großer, Torschütze zum 2:1 (45. + 2) anschließend bei Sky, „wir sind marschiert und haben jedem Bundesligisten Probleme gemacht.“

„Es muss ein Glaube in der Kabine gewesen sein, der unfassbar war“, vermutete Fabian Klos im Sky-Stadion-Talk, nachdem Arminia Bielefeld das Pokalfinale erreicht hatte.

  • Aber Vorsicht: Nur, wenn Arminia Bielefeld den Pokal tatsächlich gewinnt, geht es für den Verein auch in die Europa League.
  • Verliert Arminia Bielefeld das Pokalfinale, geht der zweite Europa-League-Startplatz zurück an die Bundesliga.
  • Und: Alle drei drittklassigen Klubs, die im Finale standen, blieben ohne eigenes Tor – Hertha BSC II beim 0:1 gegen Leverkusen im Finale in der eigenen Stadt 1993, Energie Cottbus (1997) verlor 0:2 gegen den VfB Stuttgart und Giovane Elber in seinem letzten Fall, Union Berlin unterlag Schalke 04 im Jahr 2001 mit dem gleichen Ergebnis.

Zeit für eine neue Marke…

 

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