Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Ganz Stuttgart fiebert dem DFB-Pokal Erstrundenmatch gegen Hansa Rostock entgegen. Endlich gilt es für den im Sommer hochgelobten Kader der Schwaben, die Vorschusslorbeeren auch auf dem Platz zu verdienen. In Rostock wartet allerdings ein voll im Saft stehender Gegner mit erfolgreicher Pokal-Historie im Rücken.
Auf das Pokalduell am Samstagabend freut man sich in Rostock und Umgebung schon seit der Gegner feststeht. Vor ausverkauftem Haus startet man durchaus selbstbewusst in das Flutlicht-Einzelspiel. „Die Rollen sind klar verteilt, Stuttgart ist der große Favorit“, weiß natürlich auch Hansa-Coach Pavel Dotchev. Dennoch ist der 52-Jährige „sicher, dass wir die Qualität haben, auch gegen Stuttgart zu treffen.“ Während der Start in die Drittliga-Saison mit zwei Siegen und zwei Niederlagen eher durchwachsen war, können die Norddeutschen gegen den VfB auf die eigene Pokalhistorie bauen.
Dreimal traf der Ostseeklub im Pokal auf die Stuttgarter, dreimal ging man dabei auch als Gewinner vom Platz. Ein weiterer Vorteil könnte pokaltypisch in der Matchfitness des Underdogs liegen. Nach bereits vier absolvierten Pflichtspielen können die Gastgeber am Samstag auf ihre Eingespieltheit bauen. Auch personell kann Pavel Dotchev beinahe auf volles Personal zurückgreifen. Lediglich die Langzeitverletzten Eric Gründemann (Reha nach Kreuzbandriss), Oliver Hüsling (Aufbautraining nach Knie-OP) und Marcel Hilßner (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fallen weiter aus.
Auf die volle Breite des Kaders kann am Wochenende auch VfB-Coach Tayfun Korkut zurückgreifen. Für den Erfolgscoach der vergangenen Rückrunde schon fast eine Art Luxusproblem. Denn für die neue Saison kann der 44-Jährige auf eine enorme Kadertiefe bauen. Entsprechend wird es wohl bereits gegen Rostock zu absoluten Härtefällen kommen. „Es gibt Tendenzen“, hält sich Korkut zur Startelf und dem nominierten Kader noch bedeckt. In jedem Fall wird die Erwartungshaltung nach den jüngsten positiven Trends am Neckar wieder hoch sein.
Der Blick auf das Erreichte in der Vergangenheit ist für Korkut aber fehl am Platz: „Das, was direkt vor uns erscheint, müssen wir erledigen – das ist unser Job. So gehen wir die Runde an.“ Eine Option wird dann auch schon Weltmeister Benjamin Pavard sein. Nachdem der Shootingstar bereits vorzeitig aus seinem verlängerten Urlaub zurückkehrte, ist der Franzose schon wieder auf dem nötigen Fitnessstand angekommen. Als gesetzt dürften sich bei den Schwaben derzeit aber wohl nur Schlussmann Ron-Robert Zieler und Torjäger Mario Gomez ansehen. Auf den weiteren Personen ist dagegen noch alles möglich.
Hansa Rostock: Gelios – Rankovic, Riedel, Rieble, Scherff – Bülow, Wannenwetsch – Breier, Biankadi – Soukou, Königs
VfB Stuttgart: Zieler – Maffeo, Baumgartl, Badstuber, Insua – Castro, Aogo – Gentner, Thommy – Didavi – Gomez
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