DFB-Pokal

Transfers: Ex-VfB-Star Raphael Holzhauser in die 3. Liga!

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Winter-Transfer-Endspurt in Europa und Fussballdaten.de blickt auf einige der kuriosesten Deals. Der ehemalige Jungstar des VfB Stuttgart und des FC Augsburg, Raphael Holzhauser, wechselt zum österreichischen Drittligisten SV Gloggnitz.

Der VfB Stuttgart und der FC Augsburg machen am Dienstagabend den Anfang im DFB-Pokal-Viertelfinale. Eigentlich könnte es für diese Partie keinen besseren Experten geben als Raphael Holzhauser. Der 31-jährige Mittelfeldspieler war bei beiden schwäbischen Klubs unter Vertrag, ehe für ihn eine lange Klub-Odyssee begann.

  • Sie führte über Augsburg u. a. zu Austria Wien (146 Spiele / Top-Wert seiner Profi-Karriere), Grasshoppers Zürich, Beerschot in Belgien und 1860 München und findet nun ihr vorläufiges Ende in Gloggnitz. In der Regionalliga Ost (3. Liga) in Österreich.
  • 2-mal (2019, 2024) war Raphael Holzhauer vereinslos.

Gloggnitz – Für alle, die die Österreich-Karte gerade nicht zur Hand haben, das ist „Die Stadt der Berge“ mit 5.800 Einwohnern, im Bundesland Niederösterreich, im südwestlichsten Teil des Wiener Beckens.

Die Krammer-Arena bietet 2.500 Zuschauern Platz. Im Schnitt kommen aber nur 458 Fans zu den Spielen des Tabellenletzten und Aufsteigers.

36 Bundesliga-Spiele, jetzt 3. Liga in Österreich

Ob Raphael Holzhauser, 2-maliger Nationalspieler Österreichs und 36-mal in der deutschen Bundesliga beim VfB Stuttgart und beim FC Augsburg am Ball, diesen Schnitt heben kann, wird sich ab dem 28. Februar 2025 weisen, wenn das erste Heimspiel gegen Oberwart ansteht.

  • Raphael Holzhauser in Gloggnitz – Zuletzt spielte der offensive Mittelfeldmann in Hesperingen in Luxemburg und beim maltesischen Premier-League-Klub Marsaxlokk.

„Klingende Klubnamen“, kommentierte die Wiener Kronen-Zeitung am 1. Februar 2025, „sehen anders aus. Das schlampige Genie, das gefühlt nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, will noch einmal angreifen. Als Maestro im Unterhaus.“

„Ich war immer ein Typ, der auf dem Feld aneckt“, so Holzhauser bei seiner Vorstellung in Gloggnitz, „aber mit dem konnte und kann ich gut leben.“

Raphael Holzhauser, Stuttgart und Labbadias Wut-Rede

Einer, der aneckt. Der war gut! In Diensten von Austria Wien wurde er im Wiener Derby gegen seinen Ausbildungsverein Rapid als Kapitän der „Violetten“ zum absoluten Feindbild, brauchte rund um das brisanteste Spiel in Österreich Personenschutz.

Beim VfB Stuttgart löste er ungewollt die legendäre Wut-Rede von Bruno Labbadia (7. Oktober 2012) aus. Als ihn Labbadia gegen Bayer Leverkusen (2:2) trotz guter Leistung vom Feld nahm, wurde der VfB-Coach ausgebuht und mit „Bruno raus“-Rufen abgestraft.

Labbadias Konter schrieb Pressekonferenz-Geschichte: „Die Zuschauer sind aufgewiegelt durch absolute Unwahrheiten. Der Raphael Holzhauser wäre heute nicht mehr beim VfB Stuttgart, sondern im August an einen anderen Klub ausgeliehen worden, wenn ich nicht mein Veto eingelegt hätte. Ich kann nicht akzeptieren, wenn ein Trainer wie der letzte Depp dargestellt wird. Wir Bundesliga-Trainer sind nicht die Mülleimer von allen Menschen!“

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