Foto: Ian MacNicol/Getty Images
Trotz seines jungen Alters ist der 1,73 m große Offensivakteur schon jetzt das Aushängeschild seines Klubs. Mit einem Marktwert von über 20 Millionen Euro ist Karetsas aktuell der wertvollste Spieler im Kader des KRC Genk. Bereits in der vergangenen Saison gelang ihm im Alter von nur 17 Jahren der Durchbruch in die A-Mannschaft. Inzwischen hat er über 40 Profieinsätze absolviert.
In dieser Saison feierte er zudem sein internationales Debüt in der Europa League. Zwar konnte er sich in der Qualifikationsrunde noch nicht entscheidend in Szene setzen, dennoch gelangen ihm in der Gruppenphase bereits zwei Vorlagen – und das, obwohl er nur in zwei von vier Spielen in der Startelf stand. In der Liga liegt seine Startelfquote derzeit bei soliden 67 Prozent.
Geboren in Genk, spielte Karetsas zunächst für die U21 Belgiens, entschied sich jedoch Anfang des Jahres für die griechische Nationalmannschaft. Im Juni wurde er von Nationaltrainer Ivan Jovanović (63) erstmals berufen – und ist seither offiziell griechischer Nationalspieler.
Was Karetsas besonders macht, ist seine dynamische Spielweise – häufig wird er mit Florian Wirtz oder Jamal Musiala verglichen. Vor allem seine Ballführung und sein Gespür für enge Räume sind außergewöhnlich. In dieser Saison kommt er im Schnitt auf über 60 Ballkontakte pro Spiel. Besonders auffällig: Trotz begrenzter Einsatzzeiten zählt er zu den laufstärksten Spielern der belgischen Liga und überzeugt mit hohem Tempo, auch gegen den Ball.
Seine größte Waffe bleibt jedoch das Dribbling. Dank seiner Wendigkeit und Körperbeherrschung gelingt es ihm immer wieder, Verteidiger mit einfachen Körpertäuschungen aus dem Spiel zu nehmen – ein Albtraum für jede Defensive.
Der KRC Genk, dürfte es schwer haben, das Supertalent langfristig zu halten. Schon im vergangenen Sommer zeigte der FC Bayern München konkretes Interesse – Trainer Vincent Kompany gilt als bekennender Fan des Youngsters. Karetsas entschied sich damals jedoch bewusst gegen einen Wechsel und für einen Verbleib bei seinem Jugendklub. Auch der FC Chelsea hat den jungen Griechen im Visier. Die Londoner sollen bereit sein, über 40 Millionen Pfund für den technisch starken Zehner auf den Tisch zu legen.
Dennoch hat Genk gute Karten: Erst vor wenigen Tagen verlängerte der Klub den Vertrag mit Karetsas bis Sommer 2029. Sollte im kommenden Sommer ein Transfer anstehen, darf sich Trainer Thorsten Fink auf eine satte Ablösesumme freuen.
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