Klub-Weltmeisterschaft

„Aus“ für den BVB bei der Klub-WM – Mit diesen Zahlen

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„Deutschland würdig vertreten“ – und doch raus. Der BVB musste am Samstagabend im Viertelfinale der Klub-WM gegen Real Madrid (2:3) in East Rutherford im US- Bundesstaat New Jersey die erste Niederlage seit April 2025 (0:4 gegen den FC Barcelona / Champions-League-Viertelfinale / Fussballdaten.de berichtete) hinnehmen – und das umstrittene Turnier in den USA beenden. Das Portal Fussballdaten.de blickt auf markante Zahlen, die der BVB bei der Klub-WM lieferte.

„Wir sind unter den Top acht im europäischen Ranking, standen im Viertelfinale der Champions League und sind nun unter den besten Acht der Welt. Das kann sich sehen lassen. Wir haben den BVB, die Stadt Dortmund und die Bundesliga würdig vertreten“, so BVB-Geschäftsführer Lars Ricken, „ich hoffe, dass die Zeit in den USA unsere Mannschaft zusammengeschweißt hat.“

Das hoffen wir auch, denn die Borussia hatte durchaus überzeugende Auftritte bei diesem Turnier geboten.

  • Borussia Dortmund hatte in Serhou Guirassy einen der drei besten Torjäger des Turniers.
  • Der Stürmer aus Guinea traf vier Mal. „Die nimmermüde Dortmunder Lebensversicherung“, wie das Kicker-Sportmagazin (Donnerstag) nach dem 2:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Monterrey CF aus Mexiko titelte, brachte die Schwarzgelben in der 8. Minute der Nachspielzeit auf 2:3 heran, das allerdings zu spät.
  • So verabschiedete sich Guirassy mit vier Treffern (gleichauf mit den ebenfalls ausgeschiedenen Spielern Marcos Leonardo von Al-Hilal und Weltmeister Angel dí Maria von Benfica Lissabon sowie Real Madrids Gonzalo Garcia) aus dem Turnier.
  • Alle 109 Minuten gab es ein Guirassy-Tor.
  • Allein die beiden Guirassy-Treffer in Atlanta gegen Monterrey sicherten dem BVB 13 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen bei der Klub-WM.

Wie viel Geld nahm der BVB bei der Klub-WM ein?

  • Insgesamt scheffelten die Dortmunder bei dem nie unumstrittenen Turnier in den USA umgerechnet 44 Millionen Euro.
  • Dazu kam, dass BVB-Ausrüster Puma seinen Vertrag mit dem Champions-League-Teilnehmer bis 204 verlängerte – und Borussia Dortmund Einnahmen zwischen 350 und 400 Millionen Euro bescheren wird.

Fünf Spiele, fünf Pleiten

Aber: Eine schwarze Serie der Borussia geht weiter: Das 2:3 war die fünfte Pflichtspiel-Pleite in Folge gegen Real Madrid.

  • In diesen Spielen kassierten die Schwarzgelben 16 Gegentreffer.
  • Seit dem 8. April 2014 und dem 2:0 im Champions-League-Viertelfinale konnte der BVB Wettbewerb nicht mehr gegen die „Königlichen“ gewinnen.
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Veröffentlicht von
Carsten Germann

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