Alex Caparros/Getty Images
In den letzten Tagen gab es Berichte über eine Einigung zwischen Hansi Flick und Barcelona, doch Joan Laporta schilderte eine andere Version der Ereignisse. Der Präsident des Klubs gab zu, dass die Angelegenheit rund um den neuen Vertrag noch nicht abgeschlossen ist und der Grund dafür beim Trainer selbst liegen soll.
Ende März berichteten Medien, dass Hansi Flick sich bereits mit Barcelona einig sei und in Kürze einen neuen Vertrag bis 2028 unterschreiben werde. Diese Darstellung verbreitete sich schnell in den Medien und deutete darauf hin, dass die Formalitäten praktisch bereits erledigt seien.
Nun präzisierte Joan Laporta die Situation. Im Gespräch mit Mon Esport betonte der Präsident des FC Barcelona, dass es noch keine endgültige Einigung gebe und das Thema erst nach dem Ende der Saison besprochen werde.
– Am Ende der Saison werden wir in Ruhe darüber sprechen. Er hat dieses Bedürfnis nicht. Er ist ein Mensch, der sich selbst gegenüber sehr ehrlich und sehr professionell ist – sagte Laporta.
Aus seinen Worten geht hervor, dass sich derzeit sowohl Flick als auch der gesamte Trainerstab ausschließlich darauf konzentrieren, die Saison gut zu Ende zu bringen. Im Klub will man nicht, dass das Vertragsthema von den sportlichen Aufgaben ablenkt.
Der Präsident Barcelonas machte zugleich deutlich, dass der Deutsche aus Sicht des Klubs eine Vertragsverlängerung verdient hat. Das Problem ist also nicht mangelndes Vertrauen seitens der Verantwortlichen, sondern die Haltung des Trainers selbst.
– Ich finde, dass er eine Vertragsverlängerung verdient hat, aber er zieht es vor, nach der Saison darüber zu sprechen, die Situation zu analysieren und zu entscheiden, was zu tun ist – gab Laporta zu.
Es fiel auch eine sehr interessante Erklärung dafür, warum Flick nicht auf eine schnelle Unterzeichnung eines längeren Vertrags drängt. Laporta deutete an, dass der Trainer nicht den Eindruck erwecken wolle, jemand zu sein, der nach der Absicherung seiner Zukunft sportlich an Wachsamkeit verlieren könnte.
– Wenn er noch für ein weiteres Jahr unterschreibt, dann hat er es bereits. Ich glaube, er hat dieses Gefühl, dass jemand denken könnte, er würde nachlassen, wenn er einen Vertrag über viele Jahre hätte – fügte der Präsident Barcelonas hinzu.
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