Chelsea spart 22 Millionen Euro – eine Unterschrift genügte

Der FC Chelsea kann zufrieden sein. Der Klub hat sich endlich mit Raheem Sterling geeinigt. Trotz fehlender Spielpraxis war der Engländer der Topverdiener im Team. Durch die nun erzielte Einigung spart der Verein rund 22 Millionen Euro.
Eine bemerkenswerte Karriere von Sterling
Raheem Sterling zählt zu den größten Stars des englischen Fußballs der vergangenen Jahre. Seine Profikarriere begann er beim FC Liverpool – auch wenn sich heute nur noch wenige an seine Zeit bei den Reds erinnern. Im Laufe seiner Karriere spielte er für mehrere englische Topklubs und war mehrfach Teil spektakulärer Transfers.
2015 wechselte er für 63 Millionen Euro von Liverpool zu Manchester City. Im Etihad Stadium blieb Sterling am längsten und feierte beachtliche Erfolge. Über Jahre galt er als einer der besten Flügelspieler der Premier League.
Der Wechsel zu Chelsea
Im Jahr 2022 folgte der nächste große Transfer: Chelsea verpflichtete ihn für 56 Millionen Euro von Manchester City. Gleichzeitig wurde Sterling zu einem der bestbezahlten Spieler im Kader – mit einem Wochengehalt von 325.000 Pfund.
An der Stamford Bridge geriet seine Karriere jedoch ins Stocken. Sterling kam nur selten zum Einsatz und wurde 2024 an den FC Arsenal ausgeliehen. Die Gunners verzichteten nach Ende der Leihe auf eine feste Verpflichtung. Sterling kehrte daraufhin zu Chelsea zurück, stand jedoch kaum noch auf dem Platz. Stattdessen trainierte er individuell weiter – bei weiterhin astronomischem Gehalt.
Einvernehmliche Vertragsauflösung
Chelsea versuchte seit einem Jahr, Sterling zu verkaufen. Doch es fand sich kein Klub, der bereit war, das hohe Gehalt zu übernehmen.
Nun scheint auch der Spieler selbst genug gehabt zu haben und stimmte einer vorzeitigen Vertragsauflösung zu.
Damit spart Chelsea rund 22 Millionen Pfund, die dem Spieler laut Vertrag noch zugestanden hätten. Sterling ist nun ablösefrei und kann sich einen neuen Verein suchen.
Medienberichten zufolge könnten der FC Fulham oder West Ham United seine nächsten Stationen werden.



