Chelsea kassierte ein saftige Sperre für finanzielle Unregelmäßigkeiten während der Abramovich-Ära (Foto: Catherine Ivill/Getty Images)
11,6 Millionen Strafzahlung und eine einjährige Transfersperre – die Premier League verhängt diese Strafe gegen Chelsea. Innerhalb des englischen Fußballs wurde diese Strafe jedoch mit Entsetzen aufgenommen. Besonders zwei Vereine sind seit der Urteilsverkündung in die mediale Offensive gegangen und prüfen derzeit ein rechtliches Vorgehen gegen die Premier League. Grund: Ungleichbehandlung und Bevorzugung der Top-Klubs.
Halbwegs glimpflich kommen die Londoner aus der Affäre, da man die finanziellen Verstöße selbst bei der Premier League meldete. Nachdem Roman Abramovich den Verein im Zuge des Ukraine-Krieges verkaufen musste, wurden die unvollständigen Finanzberichte sowie versäumte Zahlungen von der BlueCo offengelegt. Zum Urteil sagte man: „Der Chelsea Football Club freut sich zu bestätigen, dass eine Einigung mit der Premier League in Bezug auf historische regulatorische Angelegenheiten erzielt wurde, die vom Verein im Jahr 2022 selbst gemeldet wurden. Der Verein hat freiwillig und proaktiv gegenüber allen zuständigen Aufsichtsbehörden potenzielle historische Regelverstöße offengelegt, einschließlich unvollständiger Finanzberichterstattung, die vor über einem Jahrzehnt stattfanden.“
Die Urteilssprechung sorgte vor allem bei Everton und Nottingham Forest für Entsetzen. Beide Vereine wurden in jüngster Vergangenheit für ähnliche Vergehen deutlich drakonischer bestraft. Everton-Coach David Moyes sagte hierzu vor dem Duell gegen Chelsea am vergangenen Wochenende: „Wenn sie es nicht genau erklären, werden wir ihre Beweggründe nie verstehen. (…) Ich sage nur, dass jeder, egal was hier passiert, die Wahrheit wissen möchte. Die Everton-Fans, die unter dem Punktabzug so sehr gelitten haben, und auch die Fans anderer Vereine.“
Die Situation scheint jetzt allerdings zu eskalieren. Beide Vereine haben eine offizielle Beschwerde bei der Premier League hinterlegt. Zudem prüft man auch rechtliche Schritte. Es geht vor allem darum, dass Chelsea ohne Punktabzug aus der Affäre kam und die Transfersperre für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt ist. Laut aktuellen Berichten des „Guardian“ und von „The Athletic“ könnte die Premier League jetzt vor der Zerreißprobe stehen.
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