Der Triumphator: Mo Salah, Torschütze und Vorlagengeber für den FC Liverpool bei Manchester City am 23. Februar 2025. Foto: Alex Pantling/Getty Images
Mohamed Salah wusste nach dem Spiel bei Manchester City wohl um diese Statistik. „Es ist unglaublich schwierig, hier zu gewinnen“, sagte der Ägypter nach der Partie im Etihad Stadium, „vor allem gegen diesen Trainer.“
Mit diesem Trainer war natürlich Josep „Pep“ Guardiola Sala, Star-Coach und Restaurantbesitzer in Manchester gemeint. Unter der Regie des Spaniers hatte Man. City noch nie ein Premier-League-Heimspiel gegen Liverpool verloren. Der letzte Sieg der Mannschaft von der Merseyside datierte aus dem Jahr 2015 (4:1).
Die Frage, wer der „wahre Pharao“ der Premier League ist, wurde am vergangenen Sonntag in Manchester schnell geklärt.
Nach 14 Minuten traf Mo Salah bei Manchester City zum 0:1, das vermeintliche 1:1 seines ägyptischen Landsmannes Omar Marmoush, im Winter von Eintracht Frankfurt zu Manchester City gewechselt, wurde vom VAR aberkannt.
Das 1:0 war für Salah in mehrerlei Hinsicht ein Top-Wert.
In Europas Top-5-Ligen kam der Ägypter, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, in 49 Spielen immer zu mindestens einem Tor und einer Vorarbeit.
Zudem wurde er zum ersten Spieler der Premier-League-Historie, dem es in einem Spiel gegen den amtierenden Meister gelang, im Hin- und Rückspiel zu treffen und als Tor-Vorbereiter aufzutreten. Liverpool hatte das Hinspiel in Anfield 2:0 gewonnen.
Bei 20 Punkten Vorsprung auf die „Skyblues“ sah der Daily Telegraph frei nach dem Reporter-Ausruf unmittelbar vor Schlusspfiff im WM-Finale 1966 mit England gegen Deutschland (4:2 n. V.) klar: „They think, it’s all over now – it is now“ („Sie denken, es ist vorbei – es ist vorbei!“). Das denken wir (noch) nicht…
„Wir brauchen diesen Titel“, zitierte die Zeitung Daily Mail am vergangenen Montag Mohame Salah auf der Titelseite.
Glaubt man den Daten-Spezialisten von Opta, so wird ihn Liverpool auch holen.
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