Premier League

Marcel Sabitzer findet in Manchester zu alter Stärke zurück

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Die vergangenen eineinhalb Jahre beim FC Bayern verliefen für Marcel Sabitzer nur wenig zufriedenstellend. Oft musste der österreichische Nationalspieler mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen. Trotz mitunter ordentlicher Leistungen hatte er im Konkurrenzkampf gegen Joshua Kimmich und Leon Goretzka meistens das Nachsehen.

Dass am letzten Tag der Wintertransferperiode ausgerechnet Manchester United bei den Bayern vorstellig wurde und Sabitzer auf Leihbasis verpflichtete, überraschte daher viele. Auch in England begegnete man dem Deal zunächst größtenteils mit einer gewissen Grundskepsis. „Jetzt herrscht Panik und man holt einen viertklassigen Bayern-Spieler“, urteilte etwa ‚Sky Sports‘-Experte und Ex-Arsenal-Spieler Paul Merson abfällig. Mittlerweile hat sich das Blatt aber gewendet.

„Sehen den Marcel aus Leipzig wieder“

Bei den Red Devils hat sich Sabitzer schnell zur Stammkraft im zentralen Mittelfeld entwickelt. Zuletzt stand er dreimal in Folge in der Startelf. Dabei fuhr die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag zwei Siege und ein Unentschieden ein. Der 28-Jährige besticht in Manchester durch Fähigkeiten, die ihn bei RB Leipzig einst zum Schlüsselspieler machten: Zweikampfstärke, Einsatzbereitschaft, Antizipation im Defensivspiel und nicht zuletzt Genauigkeit im Passspiel.

„Er liebt diese englische Härte. Das war von vornherein klar, dass die Premier League super für ihn passt. Er ist ein aggressiver Spieler. Er macht dort genau das, was er kann – und das ist dort eben auch gefragt“, sagt Sabitzer-Berater Roger Wittmann gegenüber ‚Sport1‘ und ergänzt: „Bei Manchester United sehen wir jetzt den Marcel aus Leipzig wieder. Das freut mich sehr für ihn.“

Sabitzer-Rückkehr nach München unwahrscheinlich

Obwohl er erst seit kurzer Zeit in Manchester spielt, fühlt sich Sabitzer schon heimisch: „Im Moment ist es eine Leihe. […] Ich mag es hier, ich fühle mich sehr wohl, ich mag die Mannschaft, ich mag den Verein und die Atmosphäre im Old Trafford“, so der Österreicher nach dem 2:0-Sieg gegen Leeds United vor knapp zwei Wochen.

Da der FC Bayern einem Verkauf im Sommer nach ‚Sport1‘-Informationen nicht abgeneigt sein soll, ist es gut möglich, dass Sabitzer nach der halbjährigen Leihe dauerhaft beim 20-maligen englischen Meister bleibt. Über die Zukunft will man sich im Sabitzer-Lager aber noch nicht allzu viele Gedanken machen: „Das werden wir sehen, wenn es so weit ist“, stellt Berater Wittmann klar.

Harter Konkurrenzkampf auch in Manchester

Dass Sabitzer so schnell so viel Einsatzzeit bekommt, mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass United derzeit gleich mehrere Ausfälle auf der Position im Mittelfeldzentrum verkraften muss. Christian Eriksen und Donny van de Beek fallen verletzungsbedingt langfristig aus. Casemiro fehlt zudem seit Wochen aufgrund einer Sperre.

Es wird definitiv spannend zu sehen sein, wie oft Sabitzer noch in der Startelf stehen wird, wenn die Personalsituation sich mit der Zeit wieder entspannt. Erst dann wird sich abzeichnen, ob der Ex-Leipziger ein Mann mit Zukunft bei den Red Devils ist. Denn die Rolle des Stellvertreters und Lückenfüllers, die ihm auch in München zuteil wurde, kann nicht Sabitzers Anspruch sein.

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