Maresca-Aus: Deshalb hat der Trainerwechsel bei Chelsea einen Beigeschmack

Die Entlassung von Enzo Maresca an Neujahr hat viele Chelsea-Fans kalt überrascht. Auch wenn die Blues zuletzt nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen holen konnten, hat die der Trainerwechsel bei Chelsea einen faden Beigeschmack hinterlassen. Auch die Entscheidung für den Nachfolger wirft Fragen auf.
Schwacher Dezember kostet Maresca den Job
Noch vor einem halben Jahr stand Enzo Maresca mit dem Chelsea FC beim Sieg der Klub-WM in den USA im Mittelpunkt der Fußballwelt. Und auch in der laufenden Saison hatten sich die Blues zwischenzeitlich in den Top 4 stabilisiert. Zur Belohnung gab es für Maresca die Auszeichnung zum Trainer des Monats November.
Doch ein schwacher Dezember mit nur einem Sieg aus sieben Spielen veranlasste die Vereinsführung wieder einmal zum Handeln. Damit festigen sie den Ruf des Schleudersitzes als Trainerstuhl bei den Blues. Seit der US-Amerikaner Todd Boehly das Sagen hat, standen sechs verschiedene Trainer an der Seitenlinie der Stamford Bridge.
Wahl des Nachfolgers wirft Fragen auf
Doch nicht nur die Ungeduld der Führungsebene, sondern auch die Wahl des Maresca-Nachfolgers Liam Rosenior wirft Fragen auf. Zwar könnte der Ex-Profi mit seinem Händchen für junge Spieler und Talente der richtige Mann sein, doch dass er mit sofortiger Wirkung von Racing Straßburg zu Chelsea wechselt, hat einen gewissen Beigeschmack.
Schließlich gehören beide Vereine zu Boehlys Unternehmen BlueCo. Diese Verbindung hat zuletzt auch schon bei anderen Transfers zwischen den Vereinen für Unstimmigkeiten unter den Fans und Beobachtern gesorgt. Ähnlich kontrovers wird nun der Trainerwechsel in der laufenden Saison diskutiert.



