Premier League

,,Final Day“: Diese deutschen Profis schrieben Geschichte

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„Final Day“ in der Premier League – und am Sonntagnachmittag zittern mit Leeds United, dem FC Everton und Leicester City 2 frühere Europacupgewinner und ein Sensations-Meister um den Verbleib in der englischen Eliteliga. Fussballdaten.de zeigt, dass auch deutsche Spieler in der 1992 novellierten Liga ihre Spuren hinterlassen haben.

Einer von ihnen heißt Jürgen Klinsmann (58) und kam 1994 bei Tottenham Hotspur wie ein Naturereignis über den Londoner Traditionsklub. „Ein bisschen gucken, ein bisschen kicken“, wollte der Weltmeister von 1990 an der White Hart Lane und seine Frage „Gibt’s in London Tauchschulen?“ bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz sorgte für Humor.

Der damals 30-jährige Jürgen Klinsmann kreierte nach seinem ersten Tor gegen Sheffield Wednesday (4:3) den berühmt gewordenen „Diver“-Jubel.

29-mal traf „Klinsi“ in 56 Liga-Spielen für die „Spurs“ und wurde zum ersten Deutschen, der in der Premier-League-Ära „Fußballer des Jahres“ in England wurde.

4 Tore in einem Spiel

1998 kehrte Klinsmann noch einmal für eine Halbserie nach Tottenham zurück und setzte mit 4 Toren in 19 Minuten beim 6:2 gegen den FC Wimbledon einen Meilenstein. Sein Vierer-Pack bewahrte die Nord-Londoner vor dem Abstieg.

Klinsmann war sicher einer der schillerndsten deutschen Spieler in der Premier League, aber der erste bzw. die ersten waren 1992/93, in der Premierensaison der Liga, die beiden Berliner Matthias Breitkreutz und Stefan „Paule“ Beinlich, die Ende Dezember 1992 ihr Debüt gaben, die aber nur 3 bzw. 7 Spiele machten.

„Man spricht Deutsch“, diese uralte Münchner Devise des Kabarettisten Gerhard Polt (81) galt 2019/2020 in der Premier League mehr denn je – 20 deutsche Spieler verdienten ihr Geld auf der Insel, Rekord. Allein 7 stellten die „Canaries“ von Norwich City (Moritz Leitner, Ralf Fährmann, Lukas Rupp, Dennis Srbeny, Marco Stiepermann, Tom Trybull und Christoph Zimmermann).

  • Aktuell sind 12 deutsche Profis in England unter Vertrag. Armel Bella-Kotchap muss mit dem FC Southampton die Liga verlassen.
  • Deutscher König der Premier League ist er: „Gunbelievable“, Ilkay Gündogan (32). Der ehemalige Dortmund-Spieler, 2016 mit Erfolgstrainer Pep Guardiola in die Premier League gekommen, holte 5-mal die englische Meisterschaft.

Meister mit 2 Klubs

  • Mit 40 Toren ist er auch der der deutsche Rekord-Schütze der PL.
  • 3-mal Meister mit zwei Vereinen, das schaffte von den Deutschen nur Robert Huth. „The Berlin Wall“ triumphierte 2016 mit Leicester City und 2005/2006 jeweils mit dem FC Chelsea.
  • Der gebürtige Berliner Huth spielte 322-mal für Chelsea, den FC Middlesbrough, Stoke City und Leicester und ist damit der deutsche Profi mit den meisten Einsätzen und den meisten verschiedenen Klubs.

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