Premier League

Transfers: Der große Ausverkauf bei Chelsea

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Aus der Serie „Midnight in Chelsea“. Nach einem enttäuschenden 12. Tabellenplatz hat beim FC Chelsea der große Ausverkauf begonnen. David Datro Fonfana (20), der bei Champions-League-Debütant Union Berlin gehandelt wird, könnte einer der nächsten Transfers sein.

Im letzten Jahr gab Chelseas neuer Eigentümer Todd Boehly mehr als 600 Mio. Euro für neue Stars aus. Eine sportliche Wende gelang nicht. Nun sorgt man in London offenbar für den großen Geldregen.

  • Stand 7. Juli 2023 hat der FC Chelsea bereits Transfer-Einnahmen von 220 Mio. Euro zu verzeichnen.

Zweitteuerster Abgang

Kai Havertz stellte dabei bislang alle Abgänge in den Schatten: Für 70 Mio. Euro wechselt der deutsche Nationalspieler vom Südwesten in den Norden der britischen Hauptstadt und läuft künftig für den FC Arsenal auf.

  • Nur Eden Hazard (115 Mio. Euro / Real Madrid) gab der Champions-League-Sieger von 2021 im Jahr 2019 noch teurer ab als Havertz.

Der englische Internationale Mason Mount heuerte für 64 Mio. Euro bei Manchester United an. „Es ist nie leicht, einen Klub zu verlassen, bei dem man aufgewachsen ist“, erklärte Mount bei seiner Vorstellung in Manchester, „aber United bietet mir eine aufregende Herausforderung für die nächste Phase meiner Karriere.“

Ein Who is Who

Mateo Kovacic, den es zum Triple-Sieger Manchester City zieht, brachte 29 Mio. Euro ein.

Neben Fofana, der zum größten Transfer-Coup des 1. FC Union Berlin werden könnte, steht offenbar auch der erfolgreichste US-amerikanische Torschütze der Champions League, Christian Pulisic (24) vor dem Absprung.

  • Der AC Milan will den Ex-Dortmunder offenbar in die Serie A locken – für 20 Mio. Euro plus Boni.

Boni für Boehly – oder: Nix wie weg vom FC Chelsea! Auch die neue Fußball-Fantasydisko Saudi-Arabien zieht die Stars weg aus London. Torhüter Edouard Mendy, für den Al-Ahli 18,5 Mio. Euro zahlte, und Kalidou Koulibaly (Al-Hilal), der für 23 Mio. Euro an den Golf wechselt, gehören zum Who is Who der Chelsea-Abgänger.

Keine guten Aussichten für den neuen Coach Mauricio Pochettino (51 / „The Poch“). Der Argentinier glaubt ungeachtet der vielen Abgänge: „Wir werden eine Mannschaft haben, die liefern kann.“

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