Enzo Fernandez – spielt er in der kommende Saison noch bei den Blues? (Foto: Alex Livesey/Getty Images)
Die Sage rund um Enzo Fernandez und seinen Club Chelsea geht in die nächste Runde. Nachdem sich der argentinische Nationalspieler in den vergangenen Wochen mehrfach im Ton vergriffen und mit einem Wechsel öffentlich kokettiert hatte, wurde seine Suspendierung aufgehoben. Im Top-Spiel gegen Manchester City fehlt der Mittelfeldspieler dennoch.
Bereits nach dem verlorenen Champions-League-Duell gegen Paris Saint-Germain ließ Fernandez öffentlich seinen Frust kund. Während der Länderspielpause griff der 25-Jährige einmal mehr medial ins Klo und verärgerte mit seinen Aussagen vor allem die treuen Chelsea-Anhänger.
Im Interview mit dem argentinischen Influencer Marcos Giles sprach sich Fernandez offen gegenüber einer möglichen Zukunft in Madrid aus: „Ich mag Madrid sehr – es ist ähnlich wie Buenos Aires.“ Ebenso bejahte er die Nachfrage, ob er sich vorstellen könnte, in Zukunft in der spanischen Metropole zu leben.
In London brachten diese Aussagen das Fass zum Überlaufen. Für die vergangenen Spiele wurde der Mittelfeldspieler suspendiert – trotz schwerer Aufgaben und einer schwachen Form in der Premier League. Nach Gesprächen zwischen seinem Berater, Ex-Profi Javier Pastore, und der Chelsea-Führung wurde die Suspendierung nun aufgehoben.
Trotz der Aufhebung der Suspendierung gab sich Rosenior dennoch nicht vollständig zufrieden: „Es gibt noch ein paar Hürden zu überwinden, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, aber gleichzeitig möchte ich, dass sich jeder Spieler voll und ganz auf eine erfolgreiche Serie konzentriert.“
Welche Hürden der Chelsea-Coach genau meint, ist leider nicht bekannt. Auf entsprechende Nachfragen der englischen Kollegen ging Rosenior nicht weiter ein. Bekannt ist lediglich, dass Fernandez nicht im Kader gegen Manchester City stehen wird und erst in der kommenden Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen wird. Die Zukunft von Enzo Fernandez bleibt also wacklig.
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