Premier League

Zwei Top-Klubs interessiert: Enzo Fernandez vor Megatransfer im Sommer?

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Mit einer Ablösesumme von 121 Millionen Euro wurde Enzo Fernandez zu einem der teuersten Spieler aller Zeiten. Auch leistungstechnisch überzeugt der Weltmeister von 2022 seit geraumer Zeit. Laut einem Bericht könnte er den FC Chelsea im Sommer aber verlassen. Zwischen Paris Saint-Germain und Real Madrid könnte es zu einem Wettbieten kommen

Unglücklich mit Vorstand

Wie die französiche Zeitung „L’Equipe“ berichtet, steht ein Abgang des Argentiniers im Raum. Demnach ist Enzo Fernandez nicht zufrieden mit einigen Entscheidungen des Chelsea-Vorstandes. Eine davon ist die Entlassung von Ex-Trainer Enzo Maresca zum Jahreswechsel. Auch das Erreichen der Champions League ist ein wichtiger Faktor für den 25-Jährigen. Die „Blues“ stehen aktuell auf dem fünften Platz in der Premier League, was zwar für den größten Wettbewerb Europas reicht, ist aber punktgleich mit dem FC Liverpool auf Rang sechs. Das Erreichen der Königsklasse ist noch alles andere als fix.

In den letzten Jahren entwickelte sich Enzo Fernandez zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt und übernahm zeitweise auch das Kapitänsamt bei den „Blues“. Das besonders turbulenten Umfeld des FC Chelsea der letzten Jahre könnte ihm mit der Zeit allerdings auch zu viel geworden sein. Zwischenzeitlich sah sich Fernandez auch Rassismusvorwürfen ausgesetzt, wofür er sich später aber entschuldigte.

Real Madrid und PSG als Nutznießer?

Nichtsdestotrotz scheint der Geduldsfaden langsam zu reißen. Nur wenige Klubs könnten sich einen Spieler im Wert von Enzo Fernandez leisten. Zu den potenziellen Abnehmern zählen aber Real Madrid und Paris Saint-Germain. Laut einem Bericht des englischen Portals „TEAMtalk“ könnten die Königlichen den argentinischen Mittelfeldspieler bei einem Engagement von Jürgen Klopp verpflichten. Der 58-Jährige wird immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Enzo Fernandez könnte unter ihm zu einem Schlüsselspieler avancieren.

Auch in der französischen Hauptstadt ist der Mittelfeldroutinier ein Thema. PSG-Trainer Luis Enrique findet großen Gefallen an Fernandez und kennt ihn bereits aus dem Finale der Klub-WM im vergangenen Sommer. Im Achtelfinale der Champions League treffen die Pariser erneut auf den FC Chelsea, womit eine erneute Gelegenheit besteht, dem Mittelfeldspieler auf die Füße zu schauen. Gegen einen Transfer könnten jedoch negative Ressentiments von französischer Seite sprechen. Seit dem WM-Finale 2022 hegen Argentinien und Frankreich eine gewisse Feindschaft, durch die sich Enzo Fernandez bei PSG letztlich unbeliebt machen könnte. Wohin es ihn auch ziehen könnte, für einen Wechsel im Sommer müsste schließlich viel Geld fließen. Ein Megatransfer steht womöglich vor der Tür. 

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