Victor Osimhen hat seine Zukunft beim SSC Neapel wohl hinter sich und wechselt per Transfer auf Leihbais zu Galatasaray Istanbul. Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images.
Das gibt es wohl nur in Neapel. Da muss der Torschützenkönig der Serie A von 2022/2023, der Meister-Torschütze der Neapolitaner vom 4. Mai 2023, auf der Tribüne mit ansehen, wie sein Nachfolger binnen von Sekunden das Stadio Diego Armando Maradona hinter sich bringt.
So geschehen am vergangenen Samstag in der Serie A gegen Parma Calcio (2:1), als Neuzugang „Big Rom“, Romelu Lukaku, in der 2. Minute der Nachspielzeit mit dem 1:1 alle aus den Sitzen riss. André-Frank Zambo Anguissa (90. + 6) gelang dann noch der 2:1-Siegtreffer.
Victor Osimhen (25), mit 31 Tor-Beteiligungen (26 Treffer) der überragende Mann bei Napolis Meister-Comeback nach 33 Jahren Durststrecke, sah das alles als Tribünen-Adler.
Der Nigerianer war am Montagabend beim SSC Neapel nur noch geduldet. „Wer nicht nach den Regeln spielt, bleibt bei diesem Projekt außen vor“, hatte Napolis neuer Coach Antonio Conte dem Nigerianer die Perspektiven klar gemacht.
Am Montag die überraschende Wende. Osimhen wechselte zum türkischen Meister Galatasaray Istanbul in die Süper Lig und entging damit 5 Monaten auf der Tribüne.
Die britische Zeitung Daily Mail veröffentlichte am Dienstag die bizarr anmutenden Details zum Transfer von Victor Osimhen.
Der 25-fache Nationalspieler Nigerias unterschrieb in Istanbul einen Ein-Jahres-Vertrag auf Leihbasis.
Sein Vertrag in Neapel, wo der schillernde Präsident Aurelio de Laurentiis eine „neue Napoli-Ära“ ausgerufen und 149 Millionen Euro in neue Stars investiert hatte, enthielt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 130 Mio. Euro.
Diese Klausel soll nun, wie die türkische Zeitung A Spor berichtet, auf Wunsch von Osimhen auf 70 Mio. Euro reduziert werden, damit der Stürmer dauerhaft bei „Gala“ bleiben kann.
Bei dem Osimhen-Leihgeschäft hat Galatasaray bereits dessen komplettes Gehalt – kolportierte neun bis 10 Millionen Euro – übernommen.
Damit steigt Victor Osimhen beim türkischen Rekordmeister neben Mauro Icardi zum Top-Verdiener auf.
Umgekehrt gab Neapel den mit 100 Mio. Euro Marktwert wertvollsten Spieler seines Kaders ab. „Aber in Neapel… nimmt man’s nicht so genau…“
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