Marco Luzzani/Getty Images
Nach einer umkämpften ersten Halbzeit ging es für die Norweger gegen spielbestimmende Italiener mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause. Den Führungstreffer für die „Squadra Azzurra“ markierte Pio Esposito bereits in der elften Minute. Norwegen kam mit neuem Offensivdrang aus der Pause und glich in der 63. Spielminute durch einen sehenswerten Treffer des Leipzigers Antonio Nusa aus. Zur Folge des Ausgleichs kam Norwegen immer wieder zu Chancen, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen.
Das gelang den Skandinaviern durch Erling Haaland knapp 15 Minuten danach. Keine zwei Minuten später traf Haaland erneut und sorgte mit seinem 16. Treffer in der Qualifikationsphase für die Vorentscheidung. In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte der für Haaland eingewechselte Strand Larsen mit einem Alleingang im italienischen Strafraum für den 4:1-Endstand – und damit für die endgültig sichere WM-Qualifikation für Norwegen.
In der an das Spiel anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Norwegen-Trainer Stale Solbakken dementsprechend glücklich: „Im Moment fühle ich einfach eine enorme Erleichterung. Und ich glaube, je weiter der Abend vorschreitet, desto glücklicher werde ich sein.“ Haaland war nach dem Erfolg „sehr glücklich. Es gab zuletzt viel Druck.“ Und auch der Torschütze Nusa jubelte: „Es ist mehr, als ich mir jemals erträumt hatte.“
Für die Norweger geht damit eine lange Leidenszeit zu Ende. Seit 27 Jahren wartete man bereits auf eine Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Nun ist es die vierte nach 1938, 1994 und 1998. 1994 stand übrigens Alf-Inge Haaland, der Vater von Erling, im Kader. Die Weltmeisterschaft 2026 wird in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden.
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