8. Juli 1990: Deutschland Weltmeister nach 1:0 gegen Argentinien in Rom und dass es die Ruuudi"-Rufe für Rudi Völler (Bild) ,,früher nur für Uwe Seeler gegeben hat", war nur einer der vielen, starken Sprüche... Foto: Lutz Bongarts/Bongarts/Getty Images
Los ging es mit der Elfmeter-Lotterie schon am 4. Juli 1990. In Turin lieferten sich Deutschland und England nach 1:1 nach Verlängerung einen Krimi im Elfmeterschießen.
Das Finale am 8. Juli 1990 gegen Titelverteidiger Argentinien wurde durch einen Foul-Elfmeter von Andreas Brehme (85.) entschieden.
Rudi Völler (65), der gefoulte deutsche Spieler, sagte rückblickend über den von Brehme verwandelten Elfmeter: „Mein wichtigstes Tor hat Andy Brehme geschossen.“
1990 in Rom und 1994 in Pasadena zwischen Brasilien und Italien fielen in den WM-Endspielen nur Tore vom Elfmeterpunkt aus.
Franz Beckenbauer tätigte im Finale gegen die „Albiceleste“ nur eine Auswechslung: Stefan Reuter vom FC Bayern kam für den Frankfurter Thomas Berthold (73.).
Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer († 2024), der mit seinem nachdenklichen Gang über den Rasen des römischen Olympiastadions nach dem Spielende eine der epischsten Szenen der deutschen WM-Geschichte lieferte, erinnerte sich: „Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.“
Bei allem Respekt, das stimmt so nicht ganz: Die meisten saßen oder standen davor…
Es gab improvisierte Public Viewings, der Fan-Hit „Es gibt nur einen Rudi Völler“ kam in Mode, die meisten Kneipenwirte versprachen, zur nächsten WM einen neuen und größeren Fernseher anzuschaffen und es war – nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 – nicht die halbe, sondern die ganze Nation am TV, als Deutschland sich den Titel holte.
Apropos Rudi Völler: ARD-Reporter Gerd Rubenbauer stellte im Stadion fest: „Die Ruuudi-Rufe hat es früher nur für Uwe Seeler gegeben.“
Und nach dem Final-Sieg gegen Argentinien mit dem für Napoli spielenden Superstar Diego Armando Maradona († 2020 / „Neapel ist nicht in Italien.“) war „Rubi“ sicher: „Die schwerste Aufgabe für Bodo Illgner heute: Er muss Thomas Häßler nach Hause tragen.“
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