Peter Rufai (r.), hier am 24. Juni 1998 im WM-Spiel gegen Paraguay (1:3) und Hugo Brizuela in Toulouse, ist tot. Foto: Stu Forster /Allsport via Getty Images
Peter Rufai ist tot. Das bestätigte die Regierung im Bezirk der nigerianischen Hauptstadt Lagos, der Geburtsstadt von Rufai.
In den letzten Jahren hatte sich Rufai, der ab 1987 in Europa und unter anderem für SC Lokeren, Deportivo La Coruna und Go Ahead Eagles Deventer spielte, krankheitsbedingt aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
„Wir wussten nicht, dass er krank ist, wir sind geschockt“, zitierte das Portal pmnewsnigeria.com am Donnerstag den Fußballverband des Landes, für den Rufai insgesamt 65 Länderspiele bestritt.
Am 24. Juli 1993 gelang ihm in Lagos im WM-Qualifikationsspiel gegen Äthiopien (6:0) ein Tor per Elfmeter.
Er gehörte der goldenen Generation nigerianischer Fußballstars an, die sich mit diesem Erfolg am 10. April 1994 in Tunis (2:1 im Finale gegen Sambia) weltweit in den Fokus spielten, darunter Daniel Amokachi, Victor Ikpeba, Sunday Oliseh, Frankfurt-Idol Augustine „Jay-Jay“ Okocha, Finidi George und der 2012 mit nur 48 Jahren verstorbene Rashimi Yekini.
„Dein Vermächtnis lebt zwischen den Pfosten weiter“, hieß es auf der X-Seite der Super Eagles, „ruhe in Frieden, Peter Rufai.“
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