Weltmeisterschaft

Brasilien Nummer eins im FIFA-Ranking – und mit nächstem WM-Rekord?

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Die Favoriten Portugal (3:2 gegen Ghana in Doha) und Brasilien gegen Serbien (2:0) in Lusail griffen am Donnerstag als letzte in die Wüsten-WM 2022 in Katar ein. Der Rekord-Weltmeister Brasilien testet dabei schon mal das Final-Stadion. Die „Bookies“ sehen die „Selecao“ als Top-Favorit auf den Titel und sie zieren auch die Tabellen-Spitze der FIFA-Weltrangliste. Das Portal Fussballdaten.de zeigt in einer aktuellen Grafik Brasilien und die übrigen WM-Teilnehmer im FIFA-Ranking.

Wenn Brasilien eine Runde weiterkommt als Deutschland, behält der 5-fache Titelträger seinen Spitzenplatz an absolvierten WM-Spielen (derzeit 109). Das ist nach dem 1:2 von Deutschland gegen Japan zum Auftakt (Fussballdaten.de berichtete) nicht unwahrscheinlich.

Eine Bestmarke werden die Brasilianer auf jeden Fall behalten. Sie setzten bislang 239 Spieler bei einer Weltmeisterschaft ein (22 Teilnahmen / einziges Land, das immer dabei war) ein. In Katar könnte die Mannschaft von Nationaltrainer Tite die Marke von 250 eingesetzten WM-Spielern knacken. Auch, weil mit Italien nicht nur ein Verfolger in Sachen WM-Titeln (Die „Squadra Azzurra“ gewann 4-mal / 1934, 1938, 1982, 2006) nicht qualifiziert ist. 209 Spieler kamen bei den Italienern in einer Endrunde zu mindestens einem WM-Spiel.

19 Spiele

Wer dieser Tage auf die WM-Spiele aus Katar im TV verzichtet, kann beim Streaming-Portal DAZN derzeit eine interessante Dokumentation sehen. The Phenomenon erzählt die Geschichte des Ronaldo Luís Nazario de Lima (46), genannt Ronaldo (Weltkarriere unter bürgerlichem Namen nicht möglich). Von seiner WM-Premiere 1994 in den USA, über seinen bis heute von Verschwörungstheorien umlagerten Zusammenbruch vor dem Finale 1998 in Paris zum WM-Triumph 2002 in Japan gegen Deutschland.

Eben dieser Ronaldo ist mit 15 Toren bester WM-Schütze der Brasilianer und mit 19 Einsätzen in der Startelf ebenfalls Rekordhalter bei den Brasilianern. 7-mal wurde „Das Phänomen“ dabei ausgewechselt. Nur 5 Spieler, die bei einer WM immer von Beginn an spielten, mussten häufiger runter.

1,13 Milliarden Euro

Der WM-Gastgeber der Jahre 1950 und 2014 sonnt sich vor seinem Turnierstart in Katar auf Platz 1 der FIFA-Weltrangliste. Mit einem Kaderwert von 1,13 Milliarden Euro steht das Star-Ensemble um Neymar (30) in diesem Ranking vier Plätze vor dem teuersten Team der Wüsten-WM: England. Die „Three Lions“ kommen auf einen gigantischen Kader-Wert von 1,26 Milliarden Euro.

Platz 2 in der FIFA-Tabelle: Belgien. Die „roten Teufel“ starteten mit einem 1:0 (1:0) gegen Kanada zwar unspektakulär ins Turnier, doch sie wären als FIFA-Zweiter, so die deutsche Mannschaft noch Rang 2 in Gruppe E holen kann, der Achtelfinal-Gegner der DFB-Elf.

Deutschland steht in der FIFA-Weltrangliste nur noch auf Rang 11 – und die Ergebnisse der EURO 2021 (Achtelfinal-„Aus“) und der WM 2018 (Vorrunde) sprechen nicht unbedingt gegen diese Platzierung. Wohl aber der Kaderwert. Der 4-malige Weltmeister ist mit 885 Mio. Euro Marktwert das nominell stärkste Team in der zweiten Tabellenhälfte unserer Grafik. Zum Vergleich: Die Holländer, standesgemäß mit 2:0 gegen den Senegal gestartet, stehen mit nur 587 Mio. Euro Kaderwert wesentlich besser da als Deutschland (Rang 7).

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