Weltmeisterschaft

Diese Deutschland-Fakten blieben ohne Wert

Werbung

Deutschland wurde bei der WM in Katar am späten Donnerstagabend frühzeitig in die Wüste geschickt. In einem unglaublichen Vorrunden-Krimi verkam das 4:2 (1:0) mit seinen Werten gegen Costa Rica in Al-Khor zur Fußnote.

„Für mich ist das eine absolute Katastrophe“, sagte Rio-Weltmeister Thomas Müller (33) nach dem Spiel in der ARD. Oder anders: Ein tieferer Tiefpunkt (Gerhard Delling).

Auf den Tribünen von Al-Khor wartete der Chor der Deutschland-Fans vergeblich auf die rettende Nachricht: Schützenhilfe von Spanien gegen Japan (1:2). Die Hilfe aus dem gut 50 Kilometer entfernten Al-Rayyan kam aber nicht und so fuhren eben ,,Al-Heim“. Freitag geht der Flieger.

Deutsche Top-Werte bei dieser WM wurden im Verlauf dieser hochdramatischen 90 Minuten, wo das Spielglück mehrfach hin- und her wechselte – zwischenzeitlich war sogar Costa Rica im Achtelfinale – zum Muster ohne Wert.

So avancierte zum Beispiel Serge Gnabry (10.) mit seinem Führungstreffer zum 1:0 zum ersten deutschen Spieler nach Mats Hummels (Viertelfinale 2014 gegen Frankreich, 1:0 in Rio de Janeiro), dem bei einem WM-Spiel wieder ein Kopfballtor gelang.

32 Torschussversuche

  • Schon vor der Partie gegen die Mittelamerikaner war Deutschland das Team, das im gesamten Teilnehmerfeld die meisten Schüsse auf das gegnerische Tor abgefeuert hatte, 18,5 pro 90 Minuten
  • Dabei sprangen aber bis zum Spiel gegen Costa Rica nur 2 Tore heraus, davon eines gegen Japan (1:2) vom Elfmeterpunkt.
  • Nun waren es gegen die „Ticos“ 32 (!) Schussversuche, von denen 11 auf das Tor von Keylor Navas (PSG) gingen.
  • 50,9 Meter vor dem gegnerischen Tor eroberte Deutschland im Schnitt den Ball – höher als kein anderes Team im gesamten Turnier.
  • Chelsea-Profi Kai Havertz drehte nach seiner Einwechslung die Partie von 1:2 auf 3:2 und schaffte damit ein statistisches Kunststück, dass die Fans der DFB-Elf ebenfalls seit 2014 nicht mehr gesehen bzw. vermisst hatten.
  • Ein Doppel-Pack in einem WM-Spiel war nämlich zuletzt André Schürrle am 8. Juli 2014 beim von Legenden umwitterten 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale in Belo Horizonte gelungen.

2-mal Vorrunde

Aber das waren andere Zeiten!

  • Dass Deutschland 2-mal in Folge in der Gruppenphase einer WM scheitert, das hat es noch nie gegeben.
  • Zwischen 1954 und 2014 war man immer über die 1. Runde hinaus gekommen.
  • 2-mal in Folge raus nach der Vorrunde? Das passierte – zur Ehrenrettung einer insgesamt farblos agierenden deutschen Mannschaft – unter den Weltmeistern auch Spanien (1962, 1966), Argentinien (1958 und 1962) und Italien (1962, 1966).

Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>

Werbung

Ältere Artikel

Für 80 Millionen Euro: Holt Manchester City einen neuen Mittelfeldmann?

Mit 95 Millionen Euro für Antoine Semenyo und Marc Guehi zeigte sich Manchester City spendierfreudig…

18. Februar 2026

Champions League – Zusammenfassung der Dienstagsspiele vom 17.02.2026

Am Dienstagabend wurden die ersten Begegnungen der Play-off-Phase der Champions-League-Saison 2025/26 ausgetragen. Borussia Dortmund zeigte…

17. Februar 2026

Keine Zukunft bei Real: Ex-Bayern-Star muss gehen

David Alaba steht vor dem Abschied bei Real Madrid. Der 33-jährige österreichische Nationalspieler wird den…

17. Februar 2026

Betano Promo-Code und Angebot für die Play-off-Spiele der Champions League

Die Sportwetten von Betano haben ein umfangreiches Promotionsangebot für die entscheidende Phase der Champions League…

17. Februar 2026

Szoboszlai wechselt vom Liverpool FC zu Real Madrid? Klare Ansage seines Beraters

Die Fans des Liverpool FC dürften zuletzt durch Berichte über die Zukunft von Dominik Szoboszlai…

17. Februar 2026

Könnte 80 Millionen Euro kosten: Chelsea beobachtet Nottingham-Verteidiger

Der FC Chelsea hat mit Trevoh Chalobah und Wesley Fofana zwei gefestigte Innenverteidiger im Kader.…

17. Februar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.