Marktwerte bei der WM: Wenn ,,Underdogs", wie hier Japan am 23. November 2022 gegen Deutschland (2:1) gegen die vermeintlich Großen schlagen... Foto: JEWEL SAMAD/AFP via Getty Images.
Fußball-Deutschland rätselt immer noch: Wie konnte das passieren? Nur 7 Teams kommen bei der WM 2022 auf einen geringeren Marktwert als Japan. Dennoch triumphierten die „Samurai Blue“ am Mittwochnachmittag in Al-Rayyan mit 2:1 (0:1) gegen Deutschland.
„Wir haben es Japan zu einfach gemacht“, befand der deutsche Torschütze Ilkay Gündogan (31) nach der Partie. Tja, das war wohl einfach zu einfach.
Die Japaner, die noch nie ein Auftaktspiel bei einer WM gewonnen hatten und bis dahin keine Weltmeisterschafts-Partie gegen eines der Top-5-Länder siegreich gestalten konnten, hatten sich gegen ein Team mit mehr als 700 Mio. Euro mehr Marktwert (alle Marktwert-Angaben: Transfermarkt.de) durchgesetzt.
154 Mio. Euro ist der Kader des WM-Co-Gastgebers von 2002 wert. Deutschlands WM-Ensemble kommt auf 885 Mio. Euro.
Nur 4 Teilnehmer sind höher dotiert als der 4-malige Weltmeister aus Deutschland: Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo (37) kommt auf 937 Mio. Euro Marktwert.
Weltmeister Frankreich verpasst die Milliarde mit 997 Mio. auch nur deshalb, weil mit Paul Pogba, Christopher Nkunku und Presnel Kimpembe drei Hochkaräter verletzungsbedingt nicht im Kader standen (Fussballdaten.de berichtete).
England (1,26 Milliarden Euro) und Brasilien (1,14 Milliarden) führen das Marktwert-Ranking der WM in Katar an.
Teuerster Spieler der Japaner ist mit Daichi Kamada von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ein Profi aus der Bundesliga: 30 Mio. Euro Marktwert.
Der nach 46 Minuten für Takefusa Kubo eingewechselte Takehiro Tomiyasu vom FC Arsenal kommt auf 25 Mio. Ritsu Doan vom SC Freiburg, Torschütze zum 1:1 und einer von 7 Bundesligaprofis im Team, ist 12 Mio. Euro wert.
Nur 3 deutsche Spieler im 26-Mann-Kader von Hans-Dieter Flick (57), den alle nur Hansi nennen, kommen auf einen niedrigeren Marktwert als Doan. Wie konnte das passieren? Nun, die Japaner machten in Al-Rayyan diese riesige, kaum überwindbar scheinende Marktwert-Differenz mit unglaublichem Kampfgeist wett. Herz schlägt Marktwert!
Noch krasser war die Fallhöhe am frühen Dienstagmittag bei Argentinien gegen Saudi-Arabien (1:2). Das 645 Mio. Euro teure Star-Ensemble der „Gauchos“ um Lionel Messi (35) und Lautaro Martinez verlor gegen das vom Marktwert her drittschlechteste Team im Turnier, die mit 25 Mio. Euro geschätzten Saudis.
Unglaublich, aber so ist Fußball! Als WM-Sensationen waren beide Spiele unbezahlbar…
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