1. FC Kaiserslautern

Schuster-Entlassung: Die schlechtesten Lautern-Trainer seit 2012

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Der 1. FC Kaiserslautern hat nach 5 sieglosen Zweitliga-Spielen in Folge, darunter 4 Niederlagen, am Donnerstagmittag reagiert und sich von Trainer Dirk Schuster (55) getrennt. Der Aufstiegs-Coach von 2022 hatte den Traditionsklub aus der Pfalz erst im Mai 2022 übernommen, damals noch in der 3. Liga.

FCK – Die Nicht trainierbaren? Auf dem Trainerkarussell der Pfalz rappelte es am Donnerstag mal wieder richtig.

,,Insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, sodass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben“, teilte der 1. FC Kaiserslautern am Donnerstagmittag mit. Seit der Deutsche Meister von 1998 aus der Bundesliga abstieg, gaben sich die Trainer am Betzenberg förmlich die Klinke in die Hand.

12 Trainer in 11 Jahren

Nach dem Abstieg aus dem „Oberhaus“ im Mai 2012 verpflichtete der 1. FC Kaiserslautern 12 (!) Cheftrainer (Interimslösungen nicht mit eingerechnet).

Nur fünf von ihnen, darunter Schuster, sein Vorgänger Marco Antwerpen („Der Trainer kann weiterhin in Ruhe arbeiten, nur halt eben woanders“ / Felix Magath zu Antwerpens „Aus“ in Würzburg), und der bei den FCK-Fans nach dem Rauswurf von Torwart-Trainer und Klub-Idol Gerry Ehrmann extrem unbeliebte Boris Schommers hielten sich länger als ein Jahr im Sattel.

  • Letzter Lautern-Coach, der mehr als 1.000 Tage im Amt war, war Marco Kurz, der den FCK 2010 in die Bundesliga zurückführte.

Der Luxemburger Jeff Strasser, als Spieler Publikumsliebling am Betzenberg, musste 2018 gesundheitsbedingt nach nur 11 Spielen aufgeben und fällt nicht in die Wertung.

1,38 Punkte

Schusters Bilanz in Lautern? Mehr als durchwachsen! Der ehemalige KSC-Spieler holte nur 1,38 Punkte im Schnitt, bei 19 Siegen aus 53 Pflichtspielen.

80 Gegentore musste der stolze FCK unter seiner Regie hinnehmen.

Am schnelllebigen „Betze“ gab es seit 2012 aber auch Trainer, die nur knapp über den Schnitt von einem Punkt pro Spiel lagen.

  • Dazu gehörten der gebürtige Reinbeker Norbert Meier und der Schwabe Tayfun Korkut – zwei Trainer, die nicht nach Kaiserslautern passten.
  • Sie lieferten mit 1,08 Punkten (Meier) und 1,06 Zählern pro Partie (Korkut) unterirdische Werte ab.
  • Jeff Saibene kam in 21 Spielen nur auf 1,14 Punkte. Nach 120 Tagen warf der Luxemburger das Handtuch – nach 0:1 gegen Wehen Wiesbaden und einem torlosen Unentschieden zuvor gegen Türk Gücü München musste Saibene gehen.
  • Weniger Partien auf dem Schleudersitz im Fritz-Walter-Stadion machte unter den seit 2012 engagierten Cheftrainern (Jeff Strasser ausgeklammert) nur Korkut (18 Spiele).

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