Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images
Auf der Suche nach einem weiteren Offensivspieler schien der 1. FC Nürnberg in Person von Chadrac Akolo bereits fündig geworden zu sein. Nun sind die Verhandlungen über einen möglichen Transfer des Stuttgarters offenbar ins Stocken geraten. Unterdessen zeichnen sich weitere Abgänge auf Seiten des FCN ab, sogar ein Aufstiegsheld könnte betroffen sein.
Noch am vergangenen Montag hatte der „kicker“ einen Vollzug nach dem Afrika-Cup prognostiziert, doch auch nach dem Ausscheiden des kongolesichen Nationalspielers gestaltet sich ein Wechsel des 24-Jährigen laut „BILD“-Informationen kompliziert. „Transfers sind immer schwierig, vor allem wenn mehrere Parteien daran beteiligt sind“, erklärte Sportvorstand Robert Palikuca auf Nachfrage des Blattes. Neben einem zusätzlichen Offensivspieler wird beim „Club“ demnach auch nach einem weiteren Linksverteidiger sowie einem zentralen Mittelfeldspieler gefahndet.
Währenddessen bereitet sich der 1. FC Nürnberg momentan in Maria Alm (Österreich) auf die kommende Zweitliga-Spielzeit vor. Mit dabei ist auch Mikael Ishak, der trotz eines Bekenntnisses zum FCN immer wieder mit einem Abgang in Verbindung gebracht wird. Dementsprechend half auch die jüngste Verpflichtung von Mittelstürmer Fabian Schleusener nicht, um die Gerüchte über einen Wechsel des Schweden ad acta zu legen. Trainer Damir Canadi scheint den agileren Schleusener für seine Spielweise zu bevorzugen. Der Ex-Sandhäuser laboriert allerdings noch an den Folgen eines Schienbeinbruchs und wird voraussichtlich erst im September wieder voll einsatzfähig sein.
Indes wurden andere Entscheidungen bereits getroffen. So berichtet die „Bild“, dass Hanno Behrens sein Kapitänsamt beibehalten wird. Auch der Mannschaftsrat, bestehend aus Behrens, Margreitter, Erras, Ishak und Valentini, bleibt vorerst unverändert. Hier könnte sich allerdings noch etwas tun, da neben Ishak auch der Verbleib von Patrick Erras als unsicher gilt.
Am Sonntag bestreitet der „Club“ ein Testspiel gegen den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien. Knapp eine Woche später gastiert das Star-Ensemble von Paris Saint-Germain im Max-Marlock-Stadion zur offiziellen Saisoneröffnung.
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