Wird Raúl neuer Trainer auf Schalke? Zuletzt war der frühere Weltstar von Real Madrid u. a. als Champions-League-Botschafter im Finale von Paris 2022 zu sehen. Foto: Shaun Botterill/Getty Images)
Raúl Gonzalez Blanco, genannt „Senior Raúl“, 2010 bis 2012 als Weltstar auf Schalke, wird seit Dienstag als Kandidat für den Cheftrainer-Posten beim Revierklub gehandelt. „Raúl ist ein Name, der begeistert“, kommentierte S04-Chefscout Ben Manga die Frage nach dem neuen Trainer auf Schalke
Neuer Schalke-Trainer – der Name Raúl geisterte Anfang Mai 2024, als dem HSV der Super-GAU mit einem möglichen St.-Pauli-Aufstieg im Stadtderby (mit 1:0 abgewendet) in der 2. Liga drohte, auch schon durch Medien-Hamburg. Zu einem Engagement kam es nicht.
Würde der dreimalige Champions-League-Sieger mit Real Madrid (1998, 2000, 2002), also würde Raúl tatsächlich als neuer Schalke Trainer die Nachfolge des am Samstag entlassenen Trainers Karel Geraerts (42) antreten, wäre er der 12. Trainer in fünf Jahren.
Dass auf Schalke seit Huub Stevens (70) im Jahr 2002 (!) kein Trainer mehr seinen Vertrag erfüllte, ist ein No-Brainer.
Aber seit dem Abschied von Vizemeister-Trainer Domenico Tedesco (jetzt Nationalcoach Belgien) am 14. März 2019 gaben sich in Gelsenkirchen die Trainer die Klinke in die Hand.
Der einzige, der länger als formaljuristisch eine Saison durchhielt, war der Deutsch-Amerikaner David Wagner, der den Schleudersessel auf Schalke vom 1. Juli 2019 bis zum 27. September 2020 für sich hatte.
Den Belgier Karel Geraerts hatten die Schalker erst am 9. Oktober 2023 inthronisiert, auch er hielt es im hektischen Umfeld des Altmeisters kein Jahr aus – 31 Spiele.
Der belgische Sportchef Marc Wilmots (55), eigentlich eine Klub-Legende, schloss sich aus Sympathie an.
„Schalke macht Schalke-Sachen“, titelte BILD am SONNTAG, „seit 2020 hat der Klub zehn Chefcoaches verschlissen: Wagner, Baum, Stevens, Gross, Grammozis, Büskens, Kramer, Reis, Kreutzer und Geraerts.“
„Unerreicht sind fünf Entlassungen im Februar 2020“, kommentierte das Kicker-Sportmagazin die Schalke-Krise, „an nur einem Tag, auf einen Schlag. Seinerzeit rausgeworfen: wurden Christian Gross als bereits vierter Trainer in jener Spielzeit, zudem Sportvorstand Jochen Schneider, Teamkoordinator Sascha Riether, Athletik-Trainer Werner Leuthard und Co-Trainer Rainer Widmayer.“
Nun gab es wieder „Tabula Rasa“ („wie Kabila in Kinshasa“, Max Herre) auf Schalke: Geraerts und Wilmots holten aus 6 Spielen in der 2. Liga nur 4 Punkte.
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